Abstiegsgefährdeter FSV läuft beim Tabellenfünften SV Steinbach auf

Dörnberg krasser Außenseiter

Wird schmerzlich vermisst: Innenverteidiger Jan Kleinschmidt. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Erneut vor einer kaum zu lösenden Aufgabe steht Fußball-Verbandsligist FSV Dörnberg in seinem Spiel am Sonntag (15 Uhr) beim SV Steinbach.

Die Osthessen siegten zuletzt mit 1:0 in Sand und zeigten sich dabei gut erholt von der 0:2-Niederlage in Melsungen. Der FSV stand am vergangenen Spieltag beim Zweiten Hünfeld mit 0:4 auf verlorenem Posten.

Die spielstarken Steinbacher sind kaum schwächer als die Hünfelder und haben vielleicht noch eine geringe Chance auf Platz zwei. Dörnberg liegt hingegen als Vorletzter bereits acht Punkte hinter dem ersten Abstiegsplatz. Angesichts dieser schwierigen Situation gibt sich FSV-Trainer Bernd Hüter keinen allzu großen Illusionen hin, sagt aber auch: „Wir haben uns noch nicht aufgegeben und trainieren gut. Bei unserer schwierigen Lage gilt es, von Spiel zu Spiel weiterzumachen.“

Die Personallage seiner Elf mit nur noch 14 einsatzfähigen Spielern hat sich gegenüber Hünfeld nach dem Platzverweis gegen Burhan Sarioglu noch einmal verschärft. Vor allem das Fehlen der etatmäßigen Innenverteidigung mit Jan Kleinschmidt und Daniel Jäger tut weh. So wird auf die sehr junge und unerfahrene Viererabwehrkette des FSV, in der nur der 24-jährige Tobias Gunkel über etwas mehr Erfahrung verfügt, mit der starken Steinbacher Offensive um Spielmacher Petr Paliatka und die Torjäger Florian Münkel und Petr Kvaca viel Arbeit bekommen. So sieht Hüter seine Elf nur in der Rolle des krassen Außenseiters: „Natürlich werden wir in Steinbach alles geben. Ein Punktgewinn würde uns enorm helfen, aber wenn wir verlieren, ist für uns noch nicht alles vorbei.“

Die letzten, noch geringen Chancen, dem Abstieg zu entgehen sieht der neue FSV-Trainer in den danach folgenden Spielen gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte, in denen dann nur noch Punkte zählen.

Ein möglicher Hoffnungsschimmer für das Steinbach-Spiel ist die Erinnerung an den 2:0-Hinspielsieg, der aber auch dazu führen dürfte, dass der Tabellenfünfte den FSV erst recht nicht unterschätzen wird. (zmw)

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