Dörnberg verliert 1:2- gegen Willingen

Ließ Hoffnung aufkeimen: Dennis Dauber (rechts) erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich für Dörnberg. Doch Willingen, hier Mario Emde, traf in der Nachspielzeit noch zum 2:1 für die Gäste. Foto: Hofmeister

Durch ein Tor in der Nachspielzeit verlor Fußball-Verbandsligist FSV Dörnberg das so wichtige Spiel im Kampf um den Klassenerhalt gegen Willingen

Es war eine ausgesprochen unglückliche Niederlage für den Tabellenvorletzten, die es dadurch noch schwerer haben werden, dem Abstieg noch zu entgehen.

Dabei zog sich Schiedsrichter Manuel Winkler den Unmut der Gastgeber zu, die sich von ihm bei einigen Entscheidungen benachteiligt fühlten.

„Das war eine sehr unglückliche und unverdiente Niederlage meiner Mannschaft, die sich gut verkauft hat“, zeigte sich FSV-Trainer Bernd Hüter nur über das Ergebnis enttäuscht.

Der Ärger mit dem Schiedsrichter fing schon bei der Trikotwahl an, so dass die in blauen Hosen und blau-rot gestreiften Trikots angetretenen Gastgeber die gelben Auswärtstrikots anziehen mussten. So begann das Spiel mit einer zehnminütigen Verspätung.

Die Dörnberger hatten auch gleich die erste Chance durch ihren nach seiner Verletzungspause wieder eingesetzten Innenverteidiger Daniel Jäger, dessen Kopfballbogenlampe nach Flanke von Martin Stück Gästetorhüter Yannick Wilke über das Tor lenkte (5.). Nur wenig später scheiterte Florian Müller aus spitzem Winkel an Wilke (8.). Wilke konnte auch den Schuss von Stück entschärfen, hatte aber wenig später Glück, dass es keinen Elfmeter gab, als er Stück im Strafraum von den Beinen holte. „Das war ein ganz klarer Elfmeter“, ärgerte sich Hüter, da eine mögliche Führung wohl einen anderen Spielverlauf bedeutet hätte.

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Gäste keine zwingenden Möglichkeiten. Für den FSV verpasste Stück mit einem Flugkopfball das lange Eck (58.). Bezeichnenderweise fiel das erste Tor für die Gäste aus einer Standardsituation heraus. Mit einem sehenswerten Freistoß von der Strafraumgrenze traf Matthias Bott genau in die rechte obere Ecke zur Gästeführung (64.). Nur zwei Minuten später verfehlte ein Distanzschuss von Philipp Ullbrich nur knapp das FSV-Tor.

In einer turbulenten Schlussphase scheiterte Stück zunächst an Wilke und Florian Müller setzte den Nachschuss über das Tor (83.).

Es war der eingewechselte Dennis Dauber, der nach einer schönen Rechtsflanke zum Kopfball hochstieg und zum 1:1 ins lange Eck traf (86.). Trotz aller Bemühungen, noch den Siegtreffer zu erzielen, gelang dem SCW schließlich der entscheidende Treffer in der Nachspielzeit, als der Ball nach einer Ecke durch den Fünfmeterraum segelte und Albers zum 1:2-Siegtreffer verwandelte.

Zu allem Ärger ließ sich unmittelbar nach dem Spiel noch Rafael Menkel von Max Ullbrich provozieren und sah nach einem Schubser die Rote Karte.

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