Verbandsliga: KSV Baunatal II gewinnt überraschend 4:2 gegen SV Eschwege

Doppelschlag bringt Sieg

Brachte den KSV auf die Siegesstraße: Der Baunataler Antonio Bravo-Sanchez (vorne) erzielte mit seinem viertem Saisontreffer das 1:0. Hier zu sehen im Laufduell mit Daniel Wagner. Foto: Malmus

Baunatal. Eine starke und konzentrierte Viertelstunde inklusive Doppelschlag vor dem Halbzeitpfiff reichte der Reserve des KSV Baunatal, um die Eschweger Spitzenmannschaft in der Fußball-Verbandsliga mit 4:2 (4:1) zu schlagen. Entscheidender Faktor auf Seiten der VW-Städter war Antonio Bravo-Sanchez, der ein Tor selbst erzielte und zwei weitere auflegte.

Eschwege begann druckvoll, doch die auf Konter lauernden Baunataler kamen zur ersten Torgelegenheit: Nach einer Hereingabe von Torben Grill bekam Dragan Ljoljo jedoch nicht ausreichend Druck hinter den Kopfball (12.). Mit ein wenig Glück ging dann der KSV durch Antonio Bravo-Sanchez in Führung, denn sein Schuss aus gut 20 Metern wurde abgefälscht, sodass Danny Göhler im SVE-Tor keine Abwehrchance blieb (19.).

Der Tabellenvierte zeigte sich nach dem Gegentor unbeeindruckt. Kapitän Christopher Minne setzte einen Kopfball knapp über das Tor (21.), dann markierte Mariusz Sylvester Solecki nach einem Freistoß den prompten Ausgleich (24.). Die Mannschaften spielten in dieser Phase auf Augenhöhe, auch wenn die individuelle Klasse der Eschweger immer wieder aufblitzte.

15 Minuten ins Glück

Nachdem Ture Ott eine Bravo-Sanchez-Flanke mit dem Kopf ins Gästetor bugsiert und den KSV erneut in Führung gebracht hatte (31.), gewannen die Gastgeber die Überhand. Eschwege erhielt nun keinen Zugriff mehr auf das Spiel und Baunatal nutzte das Momentum: Sefa Cetinkaya lupfte den Ball über den herausstürmenden Keeper Göhler zum 3:1 ins Tor (43.), und einen Freistoß von Spielmacher Bravo-Sanchez lenkte Felix Schäfer mit dem Kopf zum verdienten 4:1-Pausenstand in den Kasten (45.+1).

Nach dem Wechsel traf der Ex-Baunataler Jan Kaufmann mit einer Kopie von Cetinkayas 3:1 noch zum 2:4-Endstand. Nachdem eine letzte Eschweger Drangphase überstanden war, ließen die kompakt stehenden Baunataler nichts mehr anbrennen.

„Wir hatten etwas Glück, haben clever gespielt und hochverdient gewonnen“, freute sich auch KSV-Trainer Bernd Bilsing über den Sieg.

Von Gregory Dauber

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