Verbandsliga: KSV Hessen II empfängt Eintracht Baunatal - Rothwesten in Sand

Drei im Abstiegsstrudel

Kampf um jeden Ball: Fleißig doppeln wie im Hinspiel Sebastian Busch (Mitte) und Tobias Bredow vom KSV Hessen den Baunataler Tim Kraus (links) werden die Derby-Akteure auch diesmal wieder. Archivfotos: Malmus; Schmidt/nh

Kassel. Aktuell steht noch nicht fest, wie viele Mannschaften aus der Hessenliga absteigen. Deshalb ist auch für die heimischen Teams noch unklar, welcher Platz am Ende reichen wird, um die Klasse zu halten. Eine Analyse der Situation der drei Abstiegskandidaten aus der Region Kassel:

1.Die Ausgangsposition: Der TSV Rothwesten, Eintracht Baunatal und der KSV Hessen Kassel II haben jeweils noch fünf Spiele vor der Brust. Den direkten Vergleich gegen die Eintracht hat der TSV 1:3 und 4:2 gespielt, gegen den KSV Hessen II liegt er nach einem 3:0 vorn. Vorteil TSV Rothwesten.

2. Die Derbys: Der KSV Hessen II bestreitet von fünf Spielen noch drei Derbys. Als erstes am Sonntag (15 Uhr) gegen Eintracht Baunatal. Zudem noch gegen Schlusslicht Bosporus, das nach diesem Spieltag rechnerisch schon abgestiegen sein könnte, und am letzten Spieltag gegen Rothwesten, das am Sonntag (15 Uhr) beim SSV Sand ran muss. Vorteil KSV Hessen II.

3.Die Heimspiele: Die Fuldataler bestreiten nur noch zwei Partien auf eigenem Platz. Die Junglöwen dagegen drei. Darunter sind zwei Duelle gegen direkte Konkurrenten (Baunatal, Rothwesten). Baunatal hat auch noch drei Heimspiele – empfängt aber Weidenhausen und Flieden, könnte allerdings durch zwei Freitagspartien vorlegen. Vorteil KSV Hessen II.

4.Die direkten Vergleiche: Rothwesten spielt noch dreimal gegen abstiegsbedrohte Mitbewerber (Petersberg, Schwalmstadt, KSV Hessen II). Nur gegen Petersberg (Hinspiel 1:5) scheint der Gewinn des direkten Vergleichs unrealistisch. Für Baunatal ist nur die Partie am Sonntag bei den Junglöwen zu nennen. Die Junglöwen haben neben dem Derby gegen den GSV noch das vielleicht entscheidende Duell gegen Rothwesten am letzten Spieltag. Vorteil TSV Rothwesten.

5.Die Formkurve: Von 15 möglichen Punkten in den letzten fünf Spielen haben die Baunataler mit fünf Zählern die meisten geholt – der GSV ist zudem seit drei Partien ungeschlagen und schoss 13 Tore. Rothwesten punktete vierfach, und die KSV-Reserve holte zwei Punkte. Vorteil Eintracht Baunatal.

6.Die Personalsituation: Naturgemäß kann die Kasseler Regionalliga-Reserve aus dem größten Spieler-Pool schöpfen. Die Zahl von 38 bisher eingesetzten Akteuren (TSV: 27, GSV: 28) zeugt davon. Die U 19 und die Erste haben keine Abstiegssorgen. Spieler aus diesen Mannschaften können von ihrer Qualität her echte Unterstützungen sein. Vorteil KSV Hessen II.

Von Sebastian A. Reichert

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