Verbandsliga: Schwalmstadt will gegen Rothwesten endlich wieder Tore schießen

Drei Punkte sind Pflicht

Treibende Kraft vor der Abwehr: Kevin Kutzner (auf dem Foto rechts im Zweikampf gegen Jens Wörner vom KSV Hessen Kassel II) will mit Schwalmstadt heute gegen Rothwesten mehr Torgefahr ausstrahlen. Foto: Hahn

Schwalmstadt. In den vergangenen drei Spielen konnte Fußball-Verbandsligist 1. FC Schwalmstadt keinen Sieg einfahren. Weniger noch: In den vergangenen drei Spielen gelang es dem Team von Trainer Christoph Keim nicht einmal, einen Treffer zu erzielen. Im Nachholspiel beim TSV Rothwesten (heute, 18 Uhr) müssen unbedingt Tore und der Sieg her, um im Abstiegskampf nicht den Anschluss an die rettenden Plätze zu verlieren.

„Der Knoten muss endlich wieder platzen“, sagt Schwalmstadts Kevin Kutzner vor der Partie in Fuldatal. Und nach dem 0:0 gegen die Reserve des KSV Hessen Kassel sieht der Mittelfeldmotor keinen Rückschlag: „Das Zweikampfverhalten in der Abwehr war gut. Jetzt müssen wir offensiv ein besseres Spiel machen und gegen Rothwesten ein Zeichen setzen“, sagt der 24-Jährige. Ein Zeichen setzt Kutzner bereits vor dem Spiel. Denn er kündigte an, auch im Falle eines Abstiegs weiter für Schwalmstadt zu spielen.

FCS-Trainer Christoph Keim fordert beim Auftritt seiner Mannschaft in Rothwesten heute Abend mehr Mut: „Wir müssen bulliger in der Offensive sein, Freistöße ziehen und die Bälle mehr behaupten“. Er erwartet, dass sich der Gegner defensiv ausrichtet und seine Mannen das Spiel machen müssen.

Der TSV Rothwesten musste in den letzten beiden Spielen ebenfalls Niederlagen einstecken. Auf dem eigenen Platz will sich das Team von Gerhard Siewert keine Blöße geben: „Das ist eins von mehreren Endspielen für uns“, sagt der TSV-Coach. Rothwesten kann mit einem Sieg der Abstiegszone etwas enteilen. Daher sind auch für das Siewert-Team drei Punkte das Ziel. „Schwalmstadt muss das Spiel unbedingt gewinnen, daher erwarte ich ein hoch motiviertes, offensiv agierendes Team“, sagt der Trainer.

Personell kann der Übungsleiter der Gastgeber auf die Rückkehr der am Sonntag krankheitsbedingt fehlenden Spieler Viktor Schan und Nikolaj Eckhardt hoffen. Auch klärt sich erst kurz vor dem Anpfiff, ob die angeschlagenen Abdullah Al Omari und Igor Losic auflaufen können. Als Ersatz stünde dem Trainer der TSV allerdings der gefährliche Stürmer Andreas Geisler zur Verfügung.

Von Axel Schürgels

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