Verbandsliga: FCS sinnt gegen den Nachbarn auf Revanche - Brandner vor Debüt?

Druckvoller und flexibler

Nicht gesetzt: aber durchaus eine Alternative für die Startelf: Schwalmstadts Neuzugang Jan Niklas Brandner (vorn). Foto: Kasiewicz

schwalmstadt. Viel brisanter hätte der Auftakt zur Restrückrunde in der Fußball-Verbandsliga Nord für den 1. FC Schwalmstadt kaum sein können. Der hat nämlich den Nachbarn SVA Bad Hersfeld zu Gast (So. 14.30 Uhr, Treysa) - und mit dem nach der 1:3-Hinspielniederlage noch ein Hühnchen zu rupfen.

„Die Mannschaft wird sich diesmal auf jeden Fall wesentlich besser präsentieren“, muss sich FCS-Trainer Schweigert um die Motivation seiner Mannschaft wohl keine Sorgen machen. Dazu kommen ungeahnte personelle Alternativen, die in der Vorbereitung den Konkurrenzkampf im Kader angeheizt haben. Die wiederum unter einer klaren Prämisse von Hans Schweigert stand: „Wir wollen uns spieltaktisch verbessern.“ Also weniger berechenbar für die Gegner werden, flexibler und druckvoller agieren.

Dazu baut der Schwälmer Coach auf schnelle Leute auf den Außenpositionen der Viererkette - und hat dabei die Qual der Wahl zwischen Peter Liebermann, den wiedergenesenen Jan Philipp Trümner und Kevin Kutzner sowie Matthias Lutz. In der Innenverteidigung hat sich Dennis Huber als Alternative für Fabian Seck und Jannis Lerch angeboten. Auf der „Sechs“ ist Kapitän Steven Preuß gesetzt, neben ihm bieten sich zwei Youngster an: Neuzugang Jan Niklas Brandner und Leon Hakay, der aus der Reserve aufgerückt ist. Als Stoßstürmer kommen Serkan Erdem und Leon Lindenthal in Frage. Einzig Adonis Kaquri fällt angeschlagen aus.

Personell aus dem Vollen kann aber auch Schweigerts Kollege Frank Ullrich schöpfen. Denn: Simon Ewald, Tim Ullrich und Christoph Wiegand kehrten in den Kader zurück und Abwehrchef Alexander Ebinger ist wieder fit. „Einen Punkt rechnen wir uns schon aus“, strahlt der SVA-Coach nach gelungener Vorbereitung durchaus Zuversicht aus. Auch weil er auf zwei Ex-Schwalmstädter bauen kann: Auf Sebastian Schuch (8 Treffer), der zusammen mit der einzigen Spitze Behim Mustafi (9) mehr als die Hälfte der Hersfelder Tore erzielt hat. Und auf Christian Pfeiffer, der über die rechte Außenbahn seine kopfballstarken Sturmkollegen mit Flanken füttern will.

„Wir müssen hellwach sein“, warnt Hans Schweigert daher seine Schützlinge. In Erwartung eines „disziplinierten und engagierten Gegners“, der den vermeintlichen Favoriten erneut überraschen will. Hat der seine Lektion gelernt?(ohm)

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