MFV setzt gegen Weidenhausen auf Offensive - Haas meldet sich zurück

Verbandsliga: Duell der Tormaschinen?

Alternative für den MFV-Angriff: Marvin Haas (r.), der nach seiner Knöchelverletzung in den Kader zurück kehrt. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Auch „ohne Fünf“ peilt der Melsunger FV 08 im ersten Heimspiel der Verbandsliga gegen den SV Adler Weidenhausen (So. 15 Uhr Freundschaftsinsel) einen Sieg an. „Wir haben trotz der Ausfälle eine starke Elf zur Verfügung“, setzt Spielertrainer Rudolph auf sein vor der Saison vor allem in der Breite verstärktes Aufgebot.

Ausfälle im Abwehrbereich - Marc Wenderoth, Kevin Hermansa (beide Urlaub) und Jan Hille (Oberschenkelprobleme) fehlen - könnten die Gastgeber zudem mit einem Systemwechsel kompensieren. Setzte das Trainerduo Beetz/Rudolph beim 1:1 gegen den KSV Hessen Kassel II noch auf ein 4-4-2, böte sich nun ein 4-3-3 an - mit Timo Rudolph als Alternative, der eigentlich nicht mehr spielen wollte.

Auch Torhüter Sebastian Nödel fällt verletzt aus, ist zudem im Urlaub. Trainer Beetz wäre wie schon in Kassel als erster Ersatz eingeplant, plagt sich aber mit Knieproblemen. „Wir haben aber noch Tobias Ewert“, sieht Rudolph kein Problem zwischen den Pfosten. Gelb-Rot gesperrt ist Boris Bajic. Die angeschlagenen Florian Korell und Szablos Szaras konnten trainieren und stehen wieder zur Verfügung. Zurück in den Kader kommen Marvin Haas (nach Knöchelverletzung) und Nick Krug (Urlaub).

Die Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis gegen den ehemaligen Angstgegner wird auch durch den 2:0-Sieg in der letzten Saison genährt, als die Adler etwas von ihrem Schrecken einbüßten. Dabei gilt es erneut „Offensivpower mit Offensivpower auszugleichen“ (Rudolph). In diesem Bereich hat der Gastgeber mit den Neuzugängen Szaras und Korell sowie Frommann, Kilian, Heinemann und Co. einiges zu bieten.

Weidenhausen hat Kapitän Sören Gonnermann, in der Vorsaison mit 33 Treffern erfolgreichster Torjäger der Verbandsliga. Und Jan Gerbig, der 19 Mal traf. Allerdings: Bei der 0:1-Auftaktniederlage gegen den TSV Rothwesten war noch nicht viel von der Angriffsstärke des Teams von Trainer Marco Wehr, der den Kern seiner Vorjahreself zusammenhalten konnte, zu erkennen. „Wir haben gut begonnen, die Chancen aber nicht genutzt. Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben“, erklärt der Sportliche Leiter Stefan Stederoth selbstkritisch.

Fehlen werden beim Vorjahresfünften die Urlauber Simon Ewald, und Kim Soohoon. Torhüter Johannes Klotsch (Urlaub) steht wieder zur Verfügung. Das vorrangige SV-Ziel: einen Fehlstart wie in der letzten Saison unbedingt vermeiden. Dazu gilt es laut Stederoth „unbedingt“ einen Punkt von der Freundschaftsinsel mitzunehmen.

Von Uwe Fritz-Stuhlmann

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