Verbandsliga-Derby: KSV Hessen II empfängt Schauenburg – Hinspiel endete 2:2

Das Duell der Trainer

Einst Kollegen im Löwenrudel, jetzt Kontrahenten: KSV-Hessen-Coach Thorsten Hirdes (großes Bild) und Jurek Förster (kleines Bild). Fotos: Michl/nh/Fischer

Kassel/Schauenburg. Wiedergutmachung oder Wiederholung? Das Derby zwischen dem KSV Hessen Kassel II und der SG Schauenburg gehen die beiden Fußball-Verbandsligisten mit unterschiedlichen Gefühlen an, wenn sie sich an das 2:2 im Hinspiel erinnern. Die Partie wird am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Giesewiesen angepfiffen.

1.Das Trainer-Duell: Thorsten Hirdes (KSV) und Jurek Förster (SG) spielten vor 20 Jahren für die Löwen-Reserve. „Jurek war engagiert, laufstark und vorbildlich in seiner Einstellung. Er genoss hohes Ansehen“, erinnert sich Hirdes. „Als Trainer holt er in Sachen Fitness das Maximale aus seiner Mannschaft heraus.“

„Thorsten war ein eher ruhiger Vertreter, der mit allen gut zurecht kam“, sagt Förster über den KSV-Trainer. „Er hatte eine gute Übersicht und leistete sich kaum Fehlpässe. Auch als Trainer bewahrt er die Ruhe und bleibt in hitzigen Situationen besonnen.“

2.Die Situation: Die Junglöwen (4./44:30/34) haben derzeit zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, aber haben schon zwei Partien mehr als Bad Soden bestritten, das Zweiter ist. Die KSV-Reserve kommt bisher auf einen Heimpunkteschnitt von 2,1 Zählern.

Schauenburg (16./19:53/10) könnte mit einer Niederlage seinen Vorsprung auf Schlusslicht Baunatal einbüßen. Die Vereinigten punkteten in der Fremde bisher einzig beim Letzten (1:0). Die Derby-Kontrahenten waren zuletzt beide (punkt-) spielfrei.

3.Die Ambitionen: Die Junglöwen wollen ohne Druck ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mitreden. Die Lila-Weißen rechnen sich noch Chancen aus, den Ligaverbleib zu schaffen. „Die Ergebnisse zeigen, dass noch alles möglich ist“, sagt Förster. „Selbst wenn wir verlieren sollten, wäre es nicht so dramatisch. Wichtig ist ein gutes Auftreten.“

4.Das Hinspiel: Der Aufsteiger machte aus einem 0:2 noch ein 2:2. „Wir haben da nicht das Maximale aus uns herausgeholt“, erinnert sich Hirdes nicht nur aufgrund einer schweren Verletzung von Oliver Scherer mit Unbehagen an das erste Treffen. „Nach dem 2:0 dachten wir, wir gewinnen im Schongang. Das Derby ist für mich deshalb nicht das Duell des Vierten gegen einen Abstiegskandidaten. Wir werden nicht im Vorbeigehen siegen.“

„Von der Papierform her waren wir damals Außenseiter – und das sind wir jetzt erneut. Aber das Hinspiel hat gezeigt, was möglich ist, wenn alles passt“, erklärt Förster und denkt gern an eine starke zweite Hälfte seines Teams zurück.

5.Das Personal: Auf Seiten der Gastgeber ist Usman Mobarak noch für vier Partien rotgesperrt. Eray Ecevit ist im Aufbautraining, ein Einsatz kommt aber noch zu früh. Bei der SG fehlt wegen Sprunggelenksbruchs Veysel Kaya. Auch Tim Lang (Zehenbruch) kann nicht mitwirken.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.