Rothwesten und Eintracht Baunatal treffen im Spitzenspiel aufeinander

Verbandsliga: Duell der Trainer-Dinos

Kritisch: Rothwestens Trainer Gerhard Siewert verfolgt konzentriert das Spiel seiner Mannschaft. Foto: Fischer

Fuldatal/Baunatal. Das Derby des zweiten Spieltags der Fußball-Verbandsliga ist das Duell zweier Trainer-Urgesteine. Auf der Fuldataler Seite Gerhard Siewert (61), auf der anderen Seite Manfred Katluhn (60). In beiden Teams ist übrigens zudem noch ein Trainer-Sohn auch der Kapitän. Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 15 Uhr im Rothwestener Bergstadion.

1.Die Paarung: Die Begegnung ist die Wiederholung des Zweitrunden-Kreispokalspiels Mitte Juli. Damals gewann die Eintracht 2:0 in Rothwesten. Nach zuletzt zwei Testspielen gegeneinander (2:1, 2:2 aus GSV-Sicht) ist es seit zweieinhalb Jahren das erste Liga-Aufeinandertreffen. In der Aufstiegssaison 2012/13 gewann der TSV beide Partien – einem 2:1 folgte zu Hause ein 3:0.

Gelöst: Eintracht Baunatals Coach Manfred Katluhn nach dem Auftaktsieg seiner Mannschaft gegen Bosporus. Foto:  Hedler

2.Der Start: Beide Mannschaften haben die Runde mit einem Sieg begonnen. Während Baunatal das Aufsteiger-Derby gegen den FC Bosporus 4:1 gewann, setzte sich der TSV bei Angstgegner Weidenhausen 1:0 durch. „Das erste Spiel hat gezeigt, dass es bei uns vor allem noch in der Offensive am Schnittstellen- und Umschaltspiel klemmt“, erklärt Gerhard Siewert. „Wir sind ordentlich gestartet, dürfen aber das 4:1 auch nicht überbewerten“, sagt Manfred Katluhn.

3.Der Respekt: „In einer Saison nur zwei Spiele zu verlieren, ist sensationell“, zollt Gerhard Siewert dem GSV Respekt. „Die Eintracht ist eine richtige Hausnummer.“ Auch Manfred Katluhn lobt den Gegner: „Rothwesten ist vom Spielerischen und Kämpferischen her eine der Top-Adressen. Die Handschrift von Gerhard Siewert fällt auf.“

4.Die Trainer-Sohn-Konstellation: Bei den Gastgebern ist Ullrich Siewert (29) als Kapitän und Abräumer vom Dienst seit Jahren gesetzt. „Ulli macht das Marketing im Verein, setzt sich also nicht nur auf dem Platz, sondern sozusagen auch schon auf Funktionärsebene ein“, sagt sein Vater. Bei den Baunatalern hören im Mittelfeld sogar zwei Spieler auf den Nachnamen Katluhn – Jörn (32) und David (23). Kritik, die eigenen Söhne, zu bevorzugen, sei ihm in all den Jahren bislang nie zu Ohren gekommen.

5.Das Personal: Beim TSV schmerzt der Ausfall von Nikolaj Eckhardt. Der Offensivspieler zog sich in Weidenhausen eine Fußprellung zu. Mirko Müller ist noch im Urlaub. Aus diesem ist Viktor Schan zurück. Beim GSV haben Maximilian Norwig und Jan Kraus ihre urlaubsbedingten Trainingsrückstände aufgearbeitet und könnten aufrücken. Auf den Einsatz des angeschlagen Nils Stollmaier hofft der Coach noch.

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