Verbandsliga: „Echt mal Zeit für einen Sieg“ – Einsatz von Trio fraglich

Melsunger FV gegen Angstgegner FSV Dörnberg ohne Grunewald

Ball im Blick: Angreifer Henrik Heinemann und die Fußballer des Melsunger FV wollen endlich Angstgegner FSV Dörnberg besiegen. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Es geht gegen den Angstgegner: Seit dem Wiederaufstieg 2010 in die Verbandsliga haben die Fußballer des Melsunger FV gegen keinen Gegner eine schlechtere Bilanz als gegen den FSV Dörnberg. Vier Remis, sieben Niederlagen und kein Sieg bei 11:27 Toren lautet die Bilanz aus MFV-Sicht. Das soll nun im Heimspiel am Sonntag (14.30 Uhr) anders werden.

„Es wird echt mal Zeit für drei Punkte. Im Hinspiel waren wir schon dicht dran“, weiß MFV-Coach Michael Wilhelm und denkt nur ungern an die damalige Schlussphase zurück, als Mario Kilian per Lupfer in der 90. Minute das mögliche 3:1 verpasste, ehe Martin Stück im Gegenzug das 2:2 in der Nachspielzeit sicherte. Es besser zu machen lautet nun also doppelt die Devise, weil Melsungen vor einer Woche beim 1:4 beim KSV Hessen Kassel II unter seinen Möglichkeiten geblieben war.

Gleich drei Akteure trugen zu allem Überfluss Verletzungen davon. Christoph Grunewald wird wegen Knieschmerzen ausfallen. Die Einsätze von Kevin Hermansa (Steißbeinprellung) und Hendrik Schmidt (Leistenzerrung) sind fraglich. Dafür könnten Boris Bajic und Daniel Frank, die in Kassel eingewechselt wurden, in die Startelf rutschen. Wieder in den Kader rücken daneben Eduard Posev und Carlos Michel aus dem Kreisoberliga-Team. Angeschlagen ist zudem Torwart Sascha Beetz.

Mit Blick auf die kommenden Wochen hofft Wilhelm: „Ich will gern spielen und auch gern gewinnen“, was nach drei sieglosen Partien sportlich notwendig wäre. Allerdings ist nicht unwahrscheinlich, dass der MFV um Angreifer Henrik Heinemann in Anbetracht der angesetzten Begegnungen beim TSV Rothwesten (7. Dezember) und gegen den SV Steinbach (14. Dezember) in diesem Jahr nicht mehr kicken kann.

Gegner Dörnberg steht mit nur zehn Punkten aus 17 Spielen mit dem Rücken zur Wand. Auch in den jüngsten beiden Kellerduellen gegen Schlusslicht OSC Vellmar II (0:2) und den KSV Baunatal II (2:2) wurde der zweite Saisonsieg verpasst. „Rechnen macht in unserer schwierigen Situation überhaupt keinen Sinn, deshalb dürfen wir vorerst nicht auf die Tabelle schauen“, sagt Co-Trainer Marc Leise, der Coach Andreas Hake derzeit an der Linie vertritt.

Ausgerechnet Dennis Dauber, der gegen Baunatal II doppelt traf, fehlt nun aus beruflichen Gründen. Neben den Langzeitverletzten Thore Ressler (Rücken) und Martin Kimnach (Knie) müssen auch Raphael Menkel und Marian Lutteropp passen. Routinier Andreas Schulze ist dafür fit. Der Einsatz des jungen Fabio Welker ist fraglich. (sbs)

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