Matthias Hartwig kommt für OSC-Reserve gegen Hünfeld nach zwei Kreuzbandrissen zum Einsatz

Der echte Vellmarer Jung’ ist wieder da

Matthias Hartwig

Vellmar. Zweimal gab es im Knie einen richtigen Knacks, erinnert sich Matthias Hartwig, Spieler bei Fußball-Verbandsligist OSC Vellmar II. Der 27-Jährige erlitt bereits zwei Kreuzbandrisse – beide ohne gegnerische Fouls.

In der Hinrunde unterstützte er noch Rainer Rethemeier als Co-Trainer, nun ist er vor dem Heimspiel gegen den Hünfelder SV (Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz am Schwimmbad) zurück auf dem Spielfeld.

„Angst habe ich nicht, aber den nötigen Respekt vor den Zweikämpfen“, schildert der 27-Jährige den Stand der Dinge. „Bei 100 Prozent bin ich noch nicht. Ich werde auch nicht mehr dahin kommen, wo ich mal war.“

„Ich schätze an ihm, dass er ehrgeizig und zuverlässig ist, kritisch, aber dennoch positiv auf junge Spieler einwirkt, und immer ein lustiges Wort auf den Lippen hat“, lobt Trainer Rethemeier seinen Routinier. Beim Verbandsliga-Letzten hat der etatmäßige, in Vellmar geborene und auch hier lebende frühere Außenbahnspieler seine Rolle in der Innenverteidigung gefunden. Hartwig: „Für Außen bin ich zu langsam geworden.“

Und was hat er sich für das Spiel gegen den Zweiten vorgenommen? „Wir müssen mutig und selbstbewusst rangehen. Das sind Partien, bei den die Jüngeren sich etwas von den Erfahrenen abgucken sollen – und auch genießen sollen.“ Letzteres gilt auch für Hartwig. „Ich bin froh, dass ich wieder spielen kann.“ (srx)

Von Sebastian A. Reichert

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