Eindrucksvolle Revanche des CSC Kassel

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Jubel über das 1:0: Freistoßschütze Christoph Reuter (Dritter v.l.) wird von (v.l.) Tim Metzner, Moritz Murawski, Christian Käthner und Florian Steinhauer gefeiert.  

In der Fußball-Verbandsliga gewinnt der CSC 03 Kassel 5:1 gegen Schwalmstadt

Genau so geht‘s. Genau so wird eine Mannschaft aus Schaden klug und macht es beim nächsten Mal besser. Mit 1:5 war der CSC 03 Kassel am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison gegen den 1. FC Schwalmstadt baden gegangen und drehte nun, auch von Revanchegelüsten angetrieben, den Spieß um. „Wir standen diesmal defensiv viel kompakter und haben nur wenig zugelassen“, begründete CSC-Trainer Alexi den 2:0 (2:0)-Erfolg gegen die Schwälmer, mit dem seine Mannschaft auf den fünften Platz der Fußball-Verbandsliga geklettert ist.

Ein Hauch von Gefahr war für die Gastgeber nur in Verzug, als sie sich im Laufe der zweiten Halbzeit allzu sehr aufs Verwalten ihres komfortablen Vorsprungs verlegten. Da durfte sich Torwart Lukas Rudolph bei einem platzierten 18m-Schuss von Ricardo Seck auszeichnen (78.) und hatte Sekunden später Glück, als Vedran Jerkovic per Freistoß nur den Pfosten traf. 

Auf der anderen Seite gingen Christian Käthner (54.), Lars Frerking (76.), Luca del Colle (80.) und Moritz Murawski (87.) eher schlampig mit ihren Konterchancen gegen einen weit aufgerückten Gast um. „Da hätten wir mehr raus machen müssen“, monierte der Kasseler Coach.

Eine Konstellation, die der CSC einer starken ersten Hälfte zu verdanken hatte. Christoph Reuter durchkreuzte mit einem kunstvoll in den Winkel gezirkelten Freistoß früh (nach 13 Minuten) die Kontertaktik des Gegners und seine Mannschaft zelebrierte danach die von ihrem Trainer propagierte „kontrollierte Offensive“: Nach hinten (fast) nichts zulassen und nach vorn den Gegner wiederholt in Bedrängnis bringen. Das gelang bei Frerkings Lattenkopfball (21.) oder bei Schmidts 20m-Schuss ins lange Eck (37.), bei dem Torwart Girschikofsky machtlos war.

Grundlage dieser Überlegenheit war ein klares Übergewicht im zentralen Mittelfeld und häufige Positionswechsel der Dreierkette vor der Sturmspitze Frerking. Besonders der agile Manuel Schmidt war von den Schwälmern nie zu halten. „Uns fehlte in der ersten Hälfte der Biss“, klagte FCS-Trainer Atilla Güven, der nach der Pause „eine ganz andere Mannschaft“ aufs Feld schickte.

Die gewann nun viel mehr Zweikämpfe und konnte den Gastgeber phasenweise sogar etwas unter Druck setzen. Mehr aber auch nicht, denn die Rothosen hatten - sehr zur Freude ihres Trainers - ihre Lektion gelernt.

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