Eine Familie lebt Fußball

Doppel-Interview mit den Brüdern  Schuch vom SVA Bad Hersfeld

Schuch mal zwei: Das linke Foto zeigt SVA-Teamkapitän Sebastian Schuch – das rechte dessen jüngeren Bruder Max, der in dieser Saison seine ersten Erfahrungen in der Fußball-Verbandsliga sammelt. Archivfotos: Eyert/nh (1)

Asbach. Seit dieser Saison stehen die Brüder Sebastian (27) und Max (19) Schuch gemeinsam für den SVA Bad Hersfeld auf dem Platz. Ein Doppel-Interview.

Der eine ist Mannschaftskapitän und der Führungsspieler seines Teams – der andere hat als Sechser bei seinen ersten Einsätzen in der Fußball-Verbandsliga einen überwiegend positiven Eindruck hinterlassen. Wir wollten mehr über die beiden Jungs aus Oberaula wissen.

War es schon immer ein Ziel für Euch, mal gemeinsam in einer Mannschaft zu stehen?

Sebastian Schuch: Das kann man so direkt nicht sagen – aber es war vor der Saison schon ein Grund für mich, weiterhin beim SVA zu spielen. Aufgrund unserer personellen Situation und den guten Leistungen von Max war mir schon klar, dass wir schneller zusammen spielen werden als gedacht.

Max Schuch: Mein Ziel war es, Verbandsliga zu spielen, und es ist natürlich super, dass es jetzt so schnell geklappt hat. Ich freue mich natürlich, dass ich mit Basti zusammenspielen kann.

Wie sind Eure ersten Erfahrungen als Teamkollegen?

Max: Ab und an muss ich schon Kritik von Basti einstecken. Aber das ist ja auch gut so, und die nehme ich gern an. Er ist ja ein super Spieler.

Sebastian: Naja, mit seinem Bruder kann man schon mal schroffer reden als mit anderen Mitspielern. Aber wir reden prinzipiell ohnehin viel über Fußball, zumal wir ja mit der Familie in Oberaula unter einem Dach wohnen.

Also spielt der Fußball die Hauptrolle im Hause Schuch?

Sebastian: Das ist so – ganz klar. Wir gucken auch oft alle gemeinsam Fußball am Abend. Im Hause Schuch wird Fußball gelebt – nicht nur in Asbach auf dem Platz.

Max, beschreiben Sie doch bitte mal Ihren Bruder als Fußballer ...

Max: Seine Kopfballstärke ist bekannt, und seine Torgefahr zeichnet ihn aus. Basti ist zweikampfstark und geht immer vorweg – so wie das ein Kapitän machen muss.

 Was sagt Sebastian über Max?

Sebastian: Den Max verfolge ich ja seit der Jugend. Seine Stärken sind sein Biss, die Übersicht und sein guter Fuß. Wenn er sich an Schnelligkeit und Härte der Verbandsliga gewöhnt, wird er mal ein richtig guter Sechser – er war ja auch in der A-Jugend zuletzt schon Kapitän des JFV.

Wie lauten Eure Ziele für diese Saison?

Max: Wir wollen die Klasse halten, und ich hoffe auf so viele Einsätze wie möglich. Für mich ist es super, mich mit Spielern wie Osterhold oder Paliatka messen zu können.

Sebastian: Wir sollten so schnell wie möglich den Klassenerhalt sicher machen. Persönlich – (überlegt ein wenig) – möchte ich der Mannschaft mit möglichst vielen Toren helfen.

Von Sascha Herrmann

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