Einfach nur Freude

Nur schwer vom Ball zu trennen: Sands Angreifer Steffen Klitsch (rechts), hier zu mit Eschweges Maximilian Brill. Foto: zih/nh

Der SSV Sand als Spitzenreiter? Das wäre möglich gewesen, wenn die Saison erst am zehnten Spieltag begonnen hätte. Denn nach nur neun Punkten aus neun Partien holten die Bad Emstaler deren 47 aus 21 Begegnungen und damit mehr als Meister SV Steinbach (44) und Gegner 1. FC Schwalmstadt (38) in diesem Zeitraum.

„Wir sind wegen Verletzungen und durch den Pokal ziemlich verbrannt in die Runde gestartet. Nach einer Krisensitzung haben wir zum Glück die Kurve bekommen“, sagt SSV-Coach Peter Wefringhaus und stellt sein Licht unter den Scheffel. Denn 2012 hatte er als Melsunger Trainer einen noch größeren Fehlstart hingelegt (nur ein Punkt aus acht Spielen) und war mit dem MFV noch auf den elften Rang ins gesicherte Mittelfeld geklettert. Seinerzeit mit 43 Zählern aus 26 Duellen.

Und wo geht die Reise mit Sand hin? „Wir verspüren einfach nur Freude, dass wir nochmal so ein großes Spiel vor der Brust haben“, betont der frühere Oberliga-Fußballer des FSC Lohfelden und nimmt sämtlichen Druck von seinem Team. Das pfeift ohnehin personell aus dem letzten Loch. Im Vergleich zur Energieleistung beim 2:1 in Hünfeld droht Angreifer Daniel Wagner wegen Leistenbeschwerden auszufallen.

Mit zehn Treffern ist der früherer Singliser zusammen mit Tobias Oliev (15), Steffen Bernhardt (12) und Steffen Klitsch (10) für zwei Drittel der SSV-Tore verantwortlich. „Wir sind dem eigenen Anspruch doch noch gerecht geworden“, sagt Klitsch. Der 25-Jährige war 2015 von Regionalligist KSV Baunatal gekommen und hat in Sand für die kommende Saison bereits zugesagt. (sbs)

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