Verbandsliga: Baunatal gewinnt nach Pausenrückstand

Eintracht feiert mit 4:1 Derbysieg gegen FC Bosporus

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Spiel gedreht: Maximilian Norwig (Mitte) und Kapitän Jörn Katluhn (rechts) bejubeln den Torschützen Tim Kraus, der das 2:1 für seine Eintracht beim 4:1-Sieg gegen Bosporus erzielt hat.

Baunatal. Im Derby zweier Aufsteiger setzte sich Eintracht Baunatal zum Saisonstart der Fußball-Verbandsliga vor gut 400 Zuschauern deutlich mit 4:1 (0:1) gegen den FC Bosporus durch.

Beide Mannschaften waren mit einer Reihe von Neuzugängen angetreten und hatten doch gehörig Respekt voreinander.

Nach langer Abtastphase kam erst mit einem Lattenknaller von Ismet Yegül aus 20 Metern an das Baunataler Gehäuse (15.) die nötige Würze in die Partie. Die Gastgeber ließen sich danach nicht lange bitten, und Bosporus-Keeper Antonio Rega musste sein ganzes Können aufbieten, um gegen Christopher Löbel einen Rückstand zu verhindern. Dann fiel die Führung der Gäste. Nach Freistoßflanke von Tolga Yantut stand Omar Bayoud am langen Pfosten frei und erzielte das 1:0 für Bosporus (38.). Zugleich war dies auch der Pausenstand, der aufgrund der größeren Spielanteile für den FC verdient war.

Gastgeber erhöhen Tempo

Nach dem Seitenwechsel, Maximilian Norwig war bei der Eintracht für Florian Pusch gekommen, erhöhten die Gastgeber das Tempo. Es sollte nicht lange dauern und Andreas Bürger war nach Ecke von Löbel mit dem Kopf zur Stelle und erzielte den 1:1-Ausgleich (47.). Damit war der Startschuss für einen Sturmlauf der Eintracht gegeben. Nur sechs Minuten nach dem Ausgleich erzielte Youngster Tim Kraus nach Doppelpass mit Niels Willer den vielumjubelten 2:1- Führungstreffer für die Baunataler. Die ließen nicht locker, setzten nach und erhöhten durch Jan-Philip Schmidt sogar auf 3:1 (60.). Die Vorarbeit leistete Tim Kraus.

In dieser Phase war von den Gästen nichts zu sehen. Ihr Torhüter Rega verhinderte weitere Gegentreffer. „Meine Mannschaft hat das Spiel durch eine Leistungssteigerung und große Willenskraft auch in der Höhe verdient gewonnen“, war Eintracht-Trainer Manfred Katluhn nach dem ersten Sieg zufrieden.

Vor allem den nach der Pause eingewechselten Maximilian Norwig schien der FC Bosporus überhaupt nicht auf der Rechnung zu haben. Nachdem Torhüter Rega gegen Willer erneut glänzend gehalten hatte, musste er doch noch einmal hinter sich greifen: Norwig war es vorbehalten, nach tollem Solo den 4:1-Endstand zu erzielen (82.).

Mehr als zwei Möglichkeiten durch den eingewechselten Murat Aytemür (87., 88.) boten sich den Gästen in der zweiten Hälfte nicht mehr. „Der Sieg der Eintracht ist verdient, wir haben dem Gegner einfach zu viele Räume gelassen“, analysierte Aushilfscoach Osman Albayrak dann auch nach dem Abpfiff.

Von Horst Schmidt

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