Verbandsliga: Neuling Baunatal lässt beim 3:1-Sieg in Rothwesten nichts anbrennen

Eintracht nicht zu stoppen

Laufduell: Baunatals Andreas Bürger (links) setzt sich beim 3:1-Sieg seiner Eintracht in der Verbandsliga-Partie gegen Rothwestens Sebastian Trabner durch. Christoph Reuter (rechts) kann nicht mehr eingreifen. Foto:  Fischer

Rothwesten. Wer hätte das gedacht: Nach dem 3:1 (3:1)- Sieg beim TSV Rothwesten steht Neuling Eintracht Baunatal mit voller Punktausbeute gemeinsam mit dem SC Willingen an der Spitze der Fußball-Verbandsliga.

Dabei sollte die Partie für die Mannschaft von Trainer Manfred Katluhn alles andere als optimal beginnen: Nach einem Zweikampf verletzte sich Abwehrspieler Nils Stollmaier an der Schulter und musste vom Platz (2.). Nur eine Minute später verhinderte der junge Eintracht-Torhüter Lukas Rudolph mit einem Reflex gegen TSV-Stürmer Abdullah Al Omari den Rückstand.

Dann aber war es doch so weit: Cedric Dziabas brachte von links einen Eckball scharf vor den GSV-Kasten, Kevin Seeger stand goldrichtig und brachte mit einem unhaltbaren Kopfball seine Fuldataler mit 1:0 in Führung (4.). Mit der Einwechslung von Jan Kraus für Stollmaier kam dann wieder Ruhe in die Gäste-Abwehr. Fortan spielte sich der Aufsteiger frei und kam zu eigenen Möglichkeiten. Eine Schrecksekunde hatten sie allerdings noch zu überstehen, als Blazej Wirzbickis Rückgabe von Rudolph gerade noch geklärt werden konnte (7.).

Dann aber fiel der Ausgleich: Maximilian Norwigs Eckball segelt an Freund und Feind vorbei, Niels Willer wurde am langen Pfosten gänzlich übersehen und stocherte das Leder zum 1:1-Ausgleich über die Torlinie der Platzherren (12.).

Jetzt übernahmen die Gäste das Kommando auf dem Platz. Nur der Abschlussschwäche der Eintracht hatte der TSV es zu verdanken, nicht vorzeitig in Rückstand zu geraten. Erst war es Jan-Philip Schmidt, der aus spitzem Winkel scheiterte (16.), dann konnte Youngster Tim Kraus kein Kapital aus einem Schnitzer in der TSV-Abwehr Kapital schlagen (22.). Als Tim Kraus einen Pass in den Rücken der Abwehr spielte, war Schmidt dann aber zur Stelle und brachte sein Team mit 2:1 in Führung (22.).

Noch vor der Pause machte die Eintracht dann den Sack zu: Norwig wirft ein, Andreas Bürger verlängert mit dem Kopf und Kapitän Jörn Katluhn macht mit dem 3:1 den Halbzeitstand perfekt. „Weil wir nach dem Rückstand schnell unsere Ordnung gefunden haben, geht der Sieg in Ordnung“, sagte ein zufriedener Manfred Katluhn.

Rothwestens Trainer Gerhard Siewert wollte dem nicht widersprechen: „Aufgrund der ersten Halbzeit hat die Eintracht verdient gewonnen.“ Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber zwar mehr Ballbesitz, doch sollte sich nach wenigen spielerischen Höhepunkten am verdienten Sieg der Gäste letztlich nichts mehr ändern.

Von Horst Schmidt

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