Fußball-Verbandsliga: In Sand läuft am Sonntag Spitzenreiter Fulda auf

SSV empfängt Primus

Schwere Aufgabe: Viktor Moskaltschuk, hier gegen Steinbachs Sebastian Bott (links), tritt mit dem SSV Sand gegen Titelanwärter Borussia Fulda an. Foto:  Michl

Sand. Großkampftag am Sonntag, 15 Uhr, auf der Sander Höhe. Denn da erwartet der SSV Sand im Meisterschaftsspiel der Fußball-Verbandsliga mit Borussia Fulda den souveränen Tabellenführer.

Die Gäste aus der osthessischen Domstadt streben mit Macht der Höherklassigkeit entgegen, nennen bei einer weniger ausgetragenen Partie gegenüber dem ärgsten Verfolger Hünfeld, der sich damit brüsken kann, der Elf von Trainer Oliver Bunzenthal die bisher einzige Saisonniederlage (0:2) zugefügt zu haben, schon einen Acht-Zähler-Vorsprung ihr eigen.

SSV-Coach Peter Wefringhaus erwartet von seiner Mannschaft nach ihrer keineswegs überzeugenden Leistung bei der 0:1-Nullnummer am Vorsonntag gegen Steinbach eine Stunde der Wahrheit. Wefringhaus betreibt keine Tiefstapelei, wenn er den Klassenprimus Fulda auf den Favoritenschild hebt und dies mit seiner Aussage nach dem Steinbach-Spiel untermauert, „dass wir jetzt kleinere Brötchen backen müssen.“

Der SSV-Trainer wäre aber auch nicht er selbst, wenn er nicht fest davon überzeugt wäre, dass sich seine Spieler gegen den Spitzenreiter nicht aus einem ganz anderen Holz geschnitzt präsentieren werden.

Hinspiel endete torlos

Sand hat ja gute Erinnerungen an die Borussen, trotzte ihnen in der Vorrunde nämlich ein torloses Remis ab. Die Wiederholung eines solchen Ergebnisses oder gar den Dreier für sich zu reklamieren bedarf aber einer Herkulesaufgabe. Denn die Fuldaer sind mit erzielten 70 Toren und lediglich 13 Gegentreffern auch in der Offensive und Defensive die absolute Nummer eins der Liga. Fast die Hälfte ihrer Torerfolge geht auf das Konto der vier Vollblutvollstrecker Marcel Trägler (14), Daniel Schirmer (12), Dennis und Marius Müller (je 8). Diesbezüglich braucht der SSV mit Tobias Oliev (13), Steffen Bernhardt (11) und Serdar Bayrak (9) sein Licht aber auch nicht unter den Scheffel zu stellen.

Personell hat Wefringhaus keine nennenswerten Probleme, der zuletzt aufgelaufene Kader wird auch gegen Fulda auf dem Spielberichtsformular zu finden sein. (zih)

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