1. FCS: Trainer Schweigert macht Aufsteiger zum Titelaspirant

Erdem für Lindenthal?

Serkan

schwalmstadt. Den 1. FC Schwalmstadt erwarten die Wochen der Wahrheit. Sechs Spiele in fünf Wochen, die zeigen werden, wohin die Reise des Hessenliga-Absteigers geht. Denn Gegner sind bis auf Eschwege alles Mitkonkurrenten um die Meisterschaft. Als erster will am Samstag (15.30 Uhr, Rasenplatz am Bornweg) die SG Bad Soden dem Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga ein Bein stellen, um selbst die Tabellenführung zu übernehmen.

Ein Aufsteiger der besonderen Art. Einer, der durch die Gruppenliga marschiert ist und nun auch eine Klasse höher für Furore sorgt. Und für den FCS-Trainer sogar Titelaspirant Nummer eins ist. „Die haben eine sensationelle Qualität in ihrem Kader,“ gerät Hans Schweigert ins Schwärmen. Gemeint sind beispielsweise Torwart Arturo Gonzalez García, der vor drei Jahren aus Sevilla kam. Oder die Mittelfeldstrategen Tuna Moaremoglu und Hüseyin Albayrak. Oder Flügelflitzer Sven Hassler. Oder das Sturmduo Kutlu/Mulfinger. Insgesamt 18 Topleute, von denen vier sogar Regionalliga-Erfahrung haben.

Angesichts der eigenen Personalprobleme („Wir pfeifen aus dem letzten Loch)“ schwingt bei Schweigerts Bewunderung auch etwas Neid mit. Aber keine Angst: „Wenn wir von Anfang an gegenhalten und uns an unsere taktische Marschroute halten, haben wir eine Chance.“

Offen ist dabei noch, ob der Schwälmer Coach auf eine oder zwei Spitzen setzt. Das hängt davon ab, ob sich Serkan Erdem, der den verletzten Leon Lindenthal ersetzen könnte, „im Training aufdrängt“. Ansonsten wäre Ricardo Seck der einzige Stoßstürmer, könnte aber mit Unterstützung der offensiven Mittelfeldspieler Jan Henrik Wolf und Sefa Cetinkaya rechnen. Immerhin: Mit Jan Philipp Trümner, der im letzten Spiel ein „ordentliches“ Comeback feierte, hat Schweigert eine Alternative für die Viererkette, die weiter ohne Timo Brauroth auskommen muss. (ohm) Foto: nh

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