Verbandsliga: FCS im Verfolgerduell gegen schwächelnde SG

Erdem wieder an Bord

Endlich wieder in der Ersten am Ball: Schwalmstadts Stürmer Serkan Erdem. Foto: Hahn

Ziegenhain. Vier Mannschaften machen den Relegationsplatz zur Fußball-Hessenliga wohl unter sich aus. Das scheinbar härteste Restprogramm (siehe Hintergrund) hat der 1. FC Schwalmstadt, der im Verfolgerduell der Verbandsliga am Samstag (15.30 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion) die SG Bad Soden erwartet.

„Wir messen den Gegner nicht an seinen letzten Ergebnissen, sondern daran, dass sie oben mitspielen wollten und viele ganz starke Individualisten haben“, macht FCS-Coach Hans Schweigert deutlich. Denn die Sprudelkicker sind zwar der mit Abstand beste Aufsteiger und liegen nur drei Punkte hinter den Schwälmern, haben aber seit fünf Partien nicht mehr gewonnen.

Zuletzt unterlag Bad Soden mit 0:1 gegen das personell arg gebeutelte Hünfeld, das dabei mit Felix Kircher in der Schlussphase sogar den Spielmacher seiner Handballer einsetzte. Ein Grund für den Abwärtstrend bei der SG ist die Fußverletzung von Tim Mulfinger. Frühestens in zwei Wochen darf der 30-Jährige ins Training einsteigen, kann maximal im Endspurt zurückkehren.

Beim 2:1 im Hinspiel war dem Routinier der entscheidende Treffer gelungen, insgesamt hat er 18 Tore erzielt. Zuvor war dessen Team ein Lieblingsgegner des FCS gewesen, der fünf von sechs Vergleichen seit 2003 gewonnen hatte.

Zu den Leistungsträgern der SG von Trainer und Ex-Profi Sead Mehic (früher u.a. Eintracht Frankfurt) zählen Torwart Arturo Gonzalez Garcia, die Regionalliga erprobten Sven Hassler (bis 2014 bei Eintracht Frankfurt II) und Anil Albayrak (ehemals FSV Frankfurt), Dimitrij Scheller (früher Hessenliga bei Buchonia Flieden) sowie die spielstarken Taner Harmancioglu, Samet Degermenci, Tuna Moaremoglu und Anil Albayrak.

Weiter aus dem letzten Loch pfeifen die Gastgeber, die laut Schweigert Probleme haben, am Wochenende überhaupt zwei Mannschaften zu stellen. Folglich stand Regeneration zuletzt auf dem Trainingsplan. Einzige Änderung im Vergleich zum 2:1 gegen Baunatal II vor zwei Wochen ist, dass Serkan Erdem in den Kader zurückkehrt. Der Stürmer hat seit dem 3:2 gegen Bad Hersfeld am 28. Februar verletzungsbedingt keine Minute in der Verbandsliga mitwirken können. Umso bemerkenswerter, dass seine Mitspieler weiter voll im Kampf um den Relegationsrang mitmischen. (sbs)

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