Am Karsamstag siegte Sand 2:1 in Rothwesten, am Ostermontag mit 3:0 gegen den KSV Baunatal II

Erfolgreiches Osterwochenende

Der sitzt: Der Sander Lukas Knigge (rechts), hier gegen den Baunataler Mohamed Ghafari, brachte seine Farben früh in Führung. Am Ende hatten die Sander mit 3:0 die Nase vorne. Foto: Michl

SAND. Nach dem erfolgreichen Wochenende mit zwei Spielen in der Fußball-Verbandsliga sah man in den Reihen des SSV Sand nur strahlende Gesichter. Zunächst konnte die Elf von Trainer Peter Wefringhaus am Karsamstag die hohe Auswärtshürde beim TSV Rothwesten durch die Treffer von Lukas Knigge (10.) und Steffen Klitsch (50.) – den TSV-Ehrentreffer erzielte Haldorf (85.) – hochverdient mit 2:1 meistern. Am Ostermontag ließ der SSV dann zu Hause den KSV Baunatal II erwartungsgemäß mit 3:0 (2:0) abblitzen.

Auch KSV-Coach Mika Shikh Shihni musste neidlos eingestehen, dass die Sander zu Recht als Sieger den Platz verließen. „Mir fehlten heute vier ganz wichtige Leistungsträger, die ich an unsere Hessenliga-Erste abgeben musste. Mit der von meiner Mannschaft gezeigten Leistung bin ich aber nicht unzufrieden. Darauf lässt sich aufbauen.“

Die erste Duftmarke auf der Höhe setzten die Gäste aus der Autostadt nach gerade einmal drei Minuten mit einem Freistoß. Der zischte aber gut einen Meter am Ziel vorbei. Ansonsten verlebte SSV-Schlussmann Johannes Schmeer einen sehr geruhsamen Nachmittag und musste erst in der 77. Minute beim zweiten und auch letzten KSV-Torschussversuch einmal zupacken.

Vom Anpfiff weg ließ Sand keinen Zweifel aufkommen, wer Herr im Haus ist. Lukas Knigge (6.) brachte die Hausherren schon früh in Führung. In der Folgezeit rollte ein Angriff nach dem anderen in Richtung des von Sascha Eisenhuth gehüteten Gästegehäuses. Der brauchte sich über mangelnde Arbeit nicht zu beklagen. Doch die Sander überboten sich wieder einmal im Auslassen der besten Torchancen.

Elfmeter nicht gepfiffen

Außerdem haderten sie mit dem ansonsten souveränen Unparteiischen Julius Martenstein aus Marburg. Einmal blieb seine Pfeife zum klar fälligen Elfmeterpfiff stumm, als Tobias Oliev in Schussposition von den Beinen geholt wurde. Noch gravierender aber war, als Baunatals Dandy Pombolo in Bodenlage den Ball mit beiden Händen blockierte.

Dann fast mit dem Pausenpfiff fiel doch das 2:0. Während vorher seine Teamkameraden den Ball oft auf dem Tablett ins Ziel tragen wollten, fasste sich Vikor Moskaltschuk (44.) einfach einmal ein Herz, zog kurz vor der Strafraumgrenze ab und zirkelte das Leder unhaltbar für Eisenhuth in den rechten oberen Torwinkel.

Kurz nach der Pausenerfrischung schwächten sich die Baunataler selbst. Denn Philipp Warkus (53.) konnte nach der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen gehen.

Sand blieb am Drücker, doch mehr als ein Pfostenschuss von Oliev (70.) sprang nicht heraus. Als Mohamed Ghafari Simon Bernhardt von den Beinen holte, nutzte Steffen Bernhardt (83.) den „Elfer“ zum 3:0-Endstand.

Von Reinhard Michl

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