Reserve des KSV Hessen erwartet Schwalmstadt in der Fußball-Verbandsliga

Mit Ersatz ins Topspiel

Sein Einsatz ist fraglich: Kassels Muhammed Gülsen (rechts, hier gegen Willingens Christian Pohlmann). Foto: Koch

Kassel. Die Reserve des KSV Hessen Kassel erwartet am Sonntag das Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga. Die auf dem fünften Platz liegenden Junglöwen empfangen den Dritten 1. FC Schwalmstadt (16 Uhr, Kunstrasen Sportzentrum Giesewiesen).

Ambitionierter GEGNER

Die Junglöwen haben nach der 2:4-Pleite im Hinspiel Ende September etwas gutzumachen. Damals siegten die Schwälmer durch zwei Doppelpacks der Ex-KSVer Steven Preuß und Sefa Cetinkaya. Lange Zeit stand der FCS als Hessenliga-Absteiger auf dem ersten Platz der Verbandsliga, in den vergangenen fünf Spielen gab es jedoch nur vier Punkte für Schwalmstadt. Auch der KSV hatte zuletzt eine magere Punkteausbeute vorzuweisen, die angespannte Personalsituation mit verletzten und gesperrten Spielern trifft die Junglöwen hart.

Schwälmer Vergangenheit

KSV-Coach Thorsten Hirdes war bis Februar Co-Trainer beim FCS. Aus beruflichen und privaten Gründen verließ Hirdes den Klubs aber vorzeitig, zumal die sportliche Situation aussichtslos erschien – Schwalmstadt stieg nach einer Hessenliga-Saison mit nur sechs Punkten in die Verbandsliga ab. „Ich denke schon, dass der Verein das Potenzial für die Hessenliga hat. Momentan ist er aber ganz gut in der Verbandsliga aufgehoben, da die finanziellen Möglichkeiten eingeschränkt sind“, sagt Hirdes.

Fehlende Stützen

Stark dezimiert ging der KSV zuletzt in seine Duelle, beim Heimspiel gegen Neuhof vor zwei Wochen standen nur 14 Spieler im Kader. Kapitän Murat Osmanoglu und Tobias Bredow sind noch für ein Spiel gesperrt. Dieses Jahr kein Spiel mehr bestreiten werden auch Oliver Scherer (Reha nach Schulterverletzung), Andrej Cheberenchuk und Justin Schumann (beide Muskelfaserriss) – alle drei sollen in der Wintervorbereitung wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Auch die Einsätze von Nael Najjer und Muhammed Gülsen sind aufgrund von Verletzungen fraglich. Die Verletzten-Misere sorgte aber auch dafür, dass sich Spieler aus der zweiten Reihe beweisen konnten: Besonders die Neuzugänge Tobias Friele und Marvin Feldmann, aber auch Alexander Schüler und Marco Heussner überzeugten zuletzt.

Von Gregory Dauber

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