Derby: TSV in zwei Wertungen Erster, Baunatal II vor der Pause am stärksten

Fakten sprechen für Rothwesten

Bislang drei Treffer erzielt: Baunatals Kyung Ho Lee. Fotos:  Fischer/Schachtschneider

Fuldatal/Baunatal. Erster gegen Letzter: So ist die Konstellation beim Derby zwischen dem TSV Rothwesten und KSV Baunatal II – zumindest nach der aktuellen Fairnesswertung vor der Partie des 17. Spieltags in der Fußball-Verbandsliga. Sechs bemerkenswerte Statistik-Fakten zum Nachbarschaftsduell zwischen dem TSV (6./42:22/25) und dem KSV (17./11:33/4):

Die Fairnesswertung

Rothwesten kassierte sowohl die wenigsten gelben Karten (24) als auch die wenigsten Platzverweise (1). Die Baunataler Hessenliga-Reserve musste mit sieben Hinausstellungen hingegen mit Abstand die meisten Unterzahl-Spiele durchstehen. Von den letzten sechs Partien spielten die VW-Städter vier nicht mit elf Mann zu Ende.

Die Derby-Tabelle

Beide bestritten bislang zwei Nachbarschaftsduelle, jeweils zu Hause. Der TSV spielte 0:0 gegen den KSV Hessen II und 4:0 gegen Schauenburg. Mit einem Punkt würden die Fuldataler die mit fünf Zählern in der Derby-Tabelle führenden Junglöwen überholen. Baunatal verlor zweimal – 1:3 gegen Kassel und 0:1 gegen Schauenburg.

Die Offensiv-Stärke

Vor allem dank der zwischenzeitlichen fünf Kanter-siege in Folge entwickelten sich die Fuldataler zu den Ballermännern der Liga. Tabellenführer Steinbach (35) hat sieben Treffer weniger als der TSV (42) erzielt. Andreas Geisler (15) ist Zweiter der Torjäger-Liste. Die Baunataler (11) trafen neben Schauenburg am wenigsten – nur alle 123 Minuten klingelt es im gegnerischen Kasten. Mannschaftsintern sind Kyung Ho Lee und Serkan Aytemür (jeweils drei Treffer) Torschützenkönige.

Die stärkste Spielphase

Rothwesten ist, bezogen auf das Verhältnis von erzielten Toren zu Gegentreffern, in der zweiten (16:2) und fünften (9:3) Viertelstunde am stärksten. Die Baunataler sind in der Phase vor der Pause (4:4) am stärksten. Im letzten Sechstel (2:9) gehen Kraft und Konzentration offenbar verloren.

Das Team-Korsett

Noch keine Minute in dieser Saison verpasst: Rothwestens Torwart Christoph Herbst.

Torwart Christoph Herbst und Okan Gül haben bislang beim TSV keine Spielminute verpasst. Christoph Reuter, Andreas Geisler, Igor Losic und Maximilian Werner sind vier weitere Rothwestener Akteure, die in allen 15 Begegnungen mitwirkten. Bei der Baunataler Reserve absolvierte mit Gökhan Topsakal ein 19-Jähriger die meisten Spiele – er verpasste nur eine Partie.

Der Liga-Verbleib

33 Punkte hätten in der vorigen Saison auch bei fünf Absteigern zum Klassenerhalt gereicht. Die Fuldataler könnten mit vier Siegen in Folge noch dieses Jahr den Liga-Verbleib sichern. Sie kämen dann auf 37 Punkte. Die Baunataler als Schlusslicht liegen schon um 14 Zähler hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz zurück. Statistisch gesehen müssten sie wohl in den restlichen 17 Partien etwa auf einen Zwei-Punkte-Schnitt kommen, um am Ende mit 38 Punkten den Liga-Verbleib zu sichern.

Von Sebastian A. Reichert

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