Fußball-Trainer Hirdes sieht im Teamvergleich kaum noch Chance für Schwalmstadt

„FCE macht Aufstieg klar“

Stärkt sich für das entscheidende Spiel: Schwalmstadts Sturm-Hoffnung Leon Lindenthal. Foto: Hahn

Ziegenhain. Als Trainer des KSV Hessen Kassel II kämpfte Thorsten Hirdes bis zum Schluss gegen den 1. FC Schwalmstadt um die Vizemeisterschaft der Fußball-Verbandsliga. Die Schwälmer hatten das glücklichere Ende für sich und bestreiten heute (17 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion) gegen den FC Ederbergland das entscheidende Spiel um den Aufstieg zur Hessenliga. Nur ein Sieg mit mindestens drei Toren Differenz würde dem FCS helfen. Für unsere Zeitung nimmt Hirdes seine Ex-Vereine unter die Lupe.

Tor

Ederberglands Philipp Hartmann ist groß und kräftig gewachsen. Er hat seine Qualitäten in der Hessenliga bewiesen. Aufgrund seiner Erfahrung ist Sacir Nikocevic ebenso wichtig für Schwalmstadt.

Fazit: Unentschieden.

Abwehr

Die Achse um Jannis Lerch und Fabian Seck hat Schwalmstadt in der Verbandsliga viel Stabilität gebracht. Fußballerisch bringen beide eine Menge mit. Der FCE verfügt mit Fabian Mohr und Pavel Ricka über mehr Erfahrung und Zweikampfhärte.

Fazit: Leichter Vorteil Schwalmstadt.

Mittelfeld

Mit Jan Henrik Wolf und Sefa Cetinkaya hat der FCS zwei ganz feine Techniker. Im Zentrum ist Steven Preuß ein starker Typ. Dank Dominik Karge und Ingo Miß wirkt der FCE aber zielstrebiger, verfügt mit Janis Wolff über einen Standardspezialisten und bringt durch Routinier Michael Möllmann die nötige Zweikampfhärte mit.

Fazit: In solchen Spielen ist Härte von Vorteil. Deswegen sehe ich hier Ederbergland vorn.

Sturm

Felix Nolte garantiert dem FCE seit Jahren Tore und ist von der Erfahrung natürlich weiter. Allerdings war er zuletzt mal wieder verletzt. Leon Lindenthal hat den Vorteil, dass er viel unbekümmerter an die Sache heran gehen kann und ist dank seiner Schnelligkeit immer für einen Treffer gut.

Fazit: Gerade in nur einem Spiel nehmen sich beide nichts. Unentschieden also.

Trainer

Mit Vladi Kovacevic habe ich in Ederbergland zwei Jahre zusammen gespielt. Ein bequemer Typ, vor allem aber ein Schlitzohr. Seinem Heimatverein tut er gut und weiß, worauf es ankommt. Er kann super mit jungen Fußballern umgehen. Hans Schweigert kenne ich noch aus Neukirchener Zeiten. Seine große Stärke ist, dass er ein Team optimal auf den Gegner einstellen kann. Seine Erfahrung hilft dem jungen Team enorm. Ihm würde ich zum Abschluss seiner Karriere den Aufstieg gönnen.

Fazit: Wieder ein Unentschieden.

Tipp

Ich lege mich auf ein 1:1 fest. Ederbergland hat die besseren Karten bei sich und wird sich die zweite Chance auf den Aufstieg nicht mehr nehmen lassen.

Von Sebastian Schmidt

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