Verbandsliga: Peter Liebermann fällt aus – Gäste ohne Susilovic

FCS: Tore sollen her

Will seine Chancen besser nutzen: FCS-Angreifer Patrick Herpe (links), hier im Duell mit Maximilian Sack (Mengsberg). Foto: Hahn

Ziegenhain. „Noch schöner geht eigentlich nicht.“ Was Taylan Bilecen zum Debüt als Cheftrainer des TSV Rothwesten nach dem 3:0-Auftakterfolg gegen Neuhof konstatiert, könnte auch FCS-Coach Marco Schwab gesagt haben, der mit seinem Team am Sonntag (17 Uhr) den TSV im Herbert-Battenfeld-Stadion empfängt.

Auch Schwab feierte einen Dreier zu seinem Cheftrainer-Debüt – und das mit einer Revanche für das verlorene Kreispokal-Finale gegen Mengsberg. Wäre da nicht eine Kleinigkeit, die aufseiten der Schwab-Mannen sichtbar wurde. „Die Chancenauswertung muss besser werden“, weiß der 32-Jährige, denn: „Wenn du in Mengsberg Pech gehabt hättest, läufst du nach dem Elfmeter gegen dich dem 0:1 hinterher.“ Mehr Kaltschnäuzigkeit ist aber nur eines, was man sich am Fünftenweg auf die Fahnen schreibt. Zur Heimpremiere ein anderes Gesicht zu zeigen, ist das Andere.

„Wir wollen uns gut präsentieren, als Einheit auftreten und drei Punkte einfahren. Aus der vergangenen Saison haben wir etwas gutzumachen“, weiß Schwab, für den der Gegner zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison „eine Wundertüte“ darstellt und der „ein kampfbetontes Spiel“ erwartet, dessen Ausgang „von der Tagesform abhängig“ sei. „Mit dem 3:0 im Rücken wird Rothwesten befreit aufspielen“, warnt Schwab.

Ein „enges Spiel“ erwartet Bilecen, der sich mit einem Punkt begnügen könnte. „Dieses Spiel wird schwerer als gegen Neuhof, die gegen uns das Spiel gemacht und uns Räume gegeben haben. Schwalmstadt hat in der Vorbereitung gegen höherklassige Mannschaften gute Ergebnisse abgeliefert und wird uns diese Räume nicht geben. Da müssen wir Ruhe bewahren“, fordert der 33-Jährige, der mit 25 Jahren seine Fußballschuhe wegen Bänderproblemen an den Nagel hängen musste und seither als Trainer arbeitet.

Personell hat der TSV-Coach die Qual der Wahl. Einzig Pavo Susilovic (155 Hessenliga-Spiele) fällt aus. Der 29-jährige kroatische Abwehrspieler kam vom SVH Kassel und ist nach einem Kreuzbandriss zwar ins Training eingestiegen, „er wird aber erst einmal über unsere Reserve herangeführt“, sagt Bilecen.

Schwab muss auf Peter Liebermann verzichten, der noch an einer Wadenverletzung laboriert. „Da werden wir kein Risiko eingehen“, sagt der FCS-Coach, dem in Mario Wörmann, Jan-Niklas Brandner und Daniel Petersohn drei Spieler wieder zur Verfügung stehen, die aus dem Urlaub zurückkehren. (zdc)

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