Vizemeister startet mit Niederlage in Saison 

Fehlstart für den SSV Sand in die neue Saison

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Langes Bein und lange Gesichter: Der Fuldaer Niklas Breunung (rechts) klärt gegen Steffen Bernhardt (links). Die Gäste verließen die Sander Höhe als 1:0-Sieger. 

Sand. Den Auftakt in die neue Punktspielrunde der Fußball-Verbandsliga hatten sich Sands neuer Trainer Jörg Schäfer, seine Spieler und auch die einheimischen Fans unter den 250 Zuschauern doch etwas anders vorgestellt.

Denn nach 90 Minuten jubelte am Sonntagabend nicht der letztjährige Vizemeister, sondern die Zweite der SG Barockstadt Fulda. Sie konnte mit einem 1:0 (1:0)-Erfolg die Heimreise nach Osthessen antreten.

Sands Trainer Schäfer war enttäuscht vom Ergebnis. „Abgesehen davon, dass ich heute auf mehrere Leistungsträger verzichten musste, sehe ich den Hauptgrund unserer Niederlage darin, dass bei uns über weite Strecken die Schnelligkeit und auch die Passgenauigkeit nicht vorhanden waren.“

Sein Kollege Marco Lohsse strahlte hingegen über das ganze Gesicht: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, konnten früh in Führung gehen und haben es versäumt, vor der Pause das Ergebnis in die Höhe zu schrauben.“

In der Tat. Der erste nennenswerte Angriff der Gäste führte bereits zum Ziel. Einen Sander Angriffsversuch im eigenen Strafraum abgefangen, benötigte Fulda II mit einem mustergültigen Konter gerade einmal drei Stationen, um durch Alexander Reith (8.) in Führung zu gehen. SSV-Schlussmann Johannes Schmeer war da machtlos.

Abgesehen von zwei Platzherrenmöglichkeiten durch Jan-Philipp Schmidt (13.), der an Keeper Aykut Bayar verzweifelte, sowie Maximilian Krause (33.), der unbedrängt aus kurzer Distanz das Ziel verfehlte, lagen die klareren Einschussmöglichkeiten bei den Fuldaern. Jan-Henrik Wolf (28.) und Branimir Velic (31.) verfehlten aber das Tor aus aus wenigen Metern Entfernung. Jan-Niklas Jordan (45.) fand bei einem Kopfball seinen Meister in Schmeer.

Auch nach dem Seitenwechsel mussten die SSV-Anhänger lange warten, bis ihre Mannschaft endlich einmal Vollgas gab und den Turbo anwarf. Doch ein um das andere Mal stimmten dabei weiterhin die Lauf- und Passwege nicht, biss man sich immer wieder in der konsequent und kompromisslos agierenden Gästeabwehr fest. Hinzu kam das fehlende Quäntchen Glück. Sand erspielte sich nämlich schon einige gute Chancen, die jedoch allesamt leichtfertig vergeben wurden.

Die Barockstadt-Zweite suchte in dieser Phase aus einer verstärkten Abwehr heraus ihr Heil in schnellen Kontern. Die wurden aber, so ihr Trainer Marco Lohsse, „jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt.“ Allein der eingewechselte Dennis Nuspahic hätte im Doppelpack den Deckel draufmachen können.

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