Treffer in der Nachspielzeit

SSV Sand feiert Daniel Wagner nach 2:1 in Eschwege

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Matchwinner: Der Ex-Eschweger Daniel Wagner sorgte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit für einen Sander 2:1-Sieg in Eschwege.

Eschwege. In der letztjährigen Fußball-Verbandsligasaison zog der SSV Sand beim SV 07 Eschwege mit 1:2 den Kürzeren. Den damaligen Siegtreffer für die gastgebenden Kicker aus der Dietemannstadt an der Werra erzielte kurz vor Schluss Daniel Wagner.

Die Bilder beim erneuten Gastspiel der Elf von Trainer Peter Wefringhaus am Samstagnachmittag in Eschwege schienen fast identisch zu sein, nur im umgekehrten Verhältnis. Denn diesmal behielten die Sander mit 2:1 (0:0) die Nase vorne, wobei sich der an die Sander Höhe gewechselte Daniel Wagner erneut als Matchwinner feiern lassen konnte. An seiner alten Wirkungsstätte machte er mit seinem Treffer in der dritten Minute der Nachspielzeit den Sack für Sand zu.

Abtasten blieb für beide Mannschaften ein Fremdwort. Sofort vom Anstoß weg lieferten sie sich einen sehr intensiv geführten Schlagabtausch. SSV-Fußballchef Helmut Bernhard: „Den Chancen nach hätte jede Elf bereits in der Anfangsviertelstunde für sich das Signal auf Grün stellen können. Bei uns ließen Viktor Moskaltschuk (2x) und Tobias Oliev drei Hunderprozentige liegen, auf der Gegenseite machten es Kaufmann und Fricke nicht besser, die sich an SSV-Schlussmann Johannes Schmeer die Zähne ausbissen.“ Der seine größte Tat vollbrachte, als er einen durch Jonas Kaczenski verursachten und von Hofmann getretenen Handelfmeter parierte. Glück hatte Schmeer, als Kaufmann (81.) völlig allein vor ihm das Kunststück fertig brachte, das Ziel aus kürzester Entfernung zu verfehlen.Chancenlos war er bei der Platzherrenführung durch Sascha Fricke (42.).

Auf der Gegenseite haderte der Sander Steffen Klitsch (89.), traf nur die Latte. 60 Sekunden vorher hatte es Jonas Kaczenski (88.) besser gemacht, den längst überfälligen Sander Ausgleichstreffer markiert. Überfällig deshalb, weil Sand nach der Pause spielbestimmend das Heft in die Hand nahm.. Nur der krönende Abschluss wollte ihnen nicht gelingen. Bis auf Daniel Wagner in der dritten Minute der Nachspielzeit.

Dieses Tor erboste Platzherrentorwart Danny Göhler (90.+3) so, dass er sich nach einer verbalen Entgleisung vom Schiedsrichter kurz vor Toresschluss noch den roten Karton einhandelte. Abpfiff, Sander Jubel.

Sand: Schmeer - Garwardt, Bräutigam, Schäfer, Wagner, Kaczenski, Moskaltschuk (58., Knigge), Luckei, Bernhardt, Klitsch, Oliev. (zih)

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