Verbandsliga-Derby: Mengsberg bangt um Rama und Sack – Völker hütet FCS-Tor

Wer feiert heute Kirmes?

Da war der Jubel groß: Lukas Berneburg (links) und die Mengsberger feierten am 24. Mai in Ziegenhain den Pokalsieg. Foto: Hahn

Mengsberg/Schwalmstadt. Es ist Kirmes in Mengsberg. Aber nur einer der heimischen Fußball-Verbandsligisten kann heute Abend feiern. Denn der TSV Mengsberg hat den 1. FC Schwalmstadt im Derby zu Gast (18 Uhr, Engelhain).

1.Die Bilanz: Innerhalb der letzten fünf Jahre standen sich beide in Pflichtspielen viermal gegenüber. Dabei gewann jeder sein Heimspiel in der Verbandsliga-Saison 2011/12: der FCS mit 1:0 durch Ingmar Merle, der TSV mit 2:0 im Rückspiel dank Daniel Hainmüller und Gökhan Fidan. Im Kreispokal 2015/16 gewann Schwalmstadt das Viertelfinale in Mengsberg mit 3:0. Fabian Seck, Kevin Kutzner und Steven Preuß trafen. Am 24. Mai dieses Jahres revanchierte sich die Selzer-Elf und holte durch ein 2:0 in Ziegenhain (Tore: Dennis Dorfschäfer und Fabian Hett) den Pokal.

2.Die Form: Test- und Pokalspiele lassen erkennen, dass der TSV noch nicht in der Form des Gruppenliga-Endspurts ist. Dem 9:0 im Pokal gegen den B-Ligisten SG Landsburg folgte die 1:3-Pokalpleite in Edermünde. Bei der 2:6-Niederlage im Hessenpokal gegen Regionalligist Eintracht Stadtallendorf zeigten die Engelhainer vor allem in der zweiten Halbzeit bessere Ansätze. Dabei überzeugten Dennis Dorfschäfer im Angriff und Marcel Fischer in der Defensive. Schwalmstadt ist laut Aussage vom neuen Kapitän Patrick Herpe enger zusammengerückt und feierte in den Tests etliche Achtungserfolge. Nur gegen Wabern (3:4) wurde verloren. „Das schadet nicht, sondern hält uns am Boden“, sagt Herpe.

3.Das Personal: Mit Alexander Wesner (Studium) und Daniel Hainmüller (Rücken-OP) muss der TSV zwei Stützen ersetzen. Unklar sind die Einsätze des angeschlagenen Dardan Rama sowie von Angreifer Maxi Sack. Lukas Berneburg steht dafür bereit. Beim FCS fehlt Torhüter Mario Wörrmann (Urlaub). Dafür beginnt Neuzugang Steffen Völker. Ansonsten sind alle Mann an Bord.

4.Die Taktik: Gegen Stadtallendorf stand eine defensiv ausgerichtete Formation mit René Dingel und Fabian Hett als Sechser und Dennis Dorfschäfer als Spitze auf dem Platz. „Gegen Schwalmstadt werden wir offensiver auftreten“, betont Trainer Selzer. Dessen Gegenüber Marco Schwab baut auf das bewährte 4:2:3:1-System und hält die Spannung im Kader hoch.

5.Die Perspektive: „Wir brauchen den August noch, damit es rund läuft“, sagt der Übungsleiter des Aufsteigers. Das große Ziel Klassenerhalt gehen die Engelhainer ohne Druck an. Ähnlich halten es die Gäste, die nach sieben Wochen Vorbereitung mit bis zu sechs Einheiten extrem fit sind. Und hochmotiviert: „Ich habe mich schon lange nicht mehr so auf ein Spiel gefreut“, sagt Herpe. Sein Trainer schiebt nach: „Es kann nur einen Sieger geben und das sind wir“. (zkv/sbs)

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