Verbandsliga-Aufsteiger lässt zur Heimpremiere beim 4:0-Sieg nichts anbrennen

CSC 03 fertigt Neuhof ab

Alexander Bartuli

Kassel. Besser hätte die Heimpremiere des Aufsteigers CSC 03 in der Verbandsliga als beim auch in der Höhe verdienten 4:0 (2:0)-Sieg gegen den SV Neuhof nicht verlaufen können. Damit machten die Rothosen ihrem Trainer Lothar Alexi rückwirkend zu seinem 60. Geburtstag ein entsprechendes Geschenk.

Auch mit einem neuen Torhüter warteten die Gastgeber auf: Alexander Bartuli hatten sie am vergangenen Freitag von Gruppenligist Kaufungen loseisen können. Um es vorwegzusagen, der neue Torhüter machte seine Sache gut. Nach zwei Eckbällen der ansonsten harmlosen Gäste aus dem Fuldaer Land zeigte sich Bartuli in der 17. und 18. Minute auf dem Posten. Ansonsten fiel er durch das Dirigieren seiner Vorderleute Trainer Alexi positiv auf.

Keine der beiden Mannschaften begann die Partie abwartend, sondern es entwickelte sich schnell ein zunächst kampfbetontes Spiel. Zunehmend übernahmen die Gastgeber die Platzhoheit und entwickelten eigene Möglichkeiten. Immer wieder angetrieben von der Mittelfeldachse Marvin Kuhn, Michael Dawid und Christian Käthner.

Es hat im Neuhofer Kasten eingeschlagen: CSC 03-Stürmer Igor Radisavljevic (rechts) lässt sich nach seinem 1:0-Führungstreffer feiern. Fotos: Fischer/Wieloch/nh

Nachdem Gästetorhüter Dogus Albayrak sein ganzes Können gegen Igor Radisavljevic aufbieten musste (7.), war er gegen den gleichen Spieler in der 19. Minute machtlos. Radisavljevic setzte einen Kopfball nach Flanke von David Simoneit unhaltbar zum 1:0 für den CSC 03 in den Winkel. In der 38. Minute wurde der Stürmer in aussichtsreicher Position umgerissen, den fälligen Strafstoß verwandelte Christian Käthner sicher zur 2:0-Pausenführung.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ sich der Aufsteiger vom Kreisel nicht beirren: Nach erneuter Vorarbeit von Simoneit stand Michael Dawid goldrichtig und erzielte das hochverdiente 3:0 (55.). Nur zehn Minuten später fiel dann sogar das 4:0. Wiederum nach einem Foul an Radisavljevic ließ sich Käthner mit einem weiteren Foulelmeter die Chance zum 4:0 nicht entgehen (65.).

„Meine Mannschaft hat diszipliniert und geschlossen die vorgegebene Marschroute verfolgt, weshalb der Sieg auch in der Höhe in Ordnung geht“, war Trainer Alexi mit der Leistung seiner Mannschaft beim Heimdebüt hochzufrieden.

Von Horst Schmidt

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