Verbandsliga: Schauenburg gegen Schwalmstadt überfordert

Förster-Elf geht leer aus

Obenauf: Der Ex-Baunataler Sefa Cetinkaya (rechts) im Luftduell mit Schauenburgs Daniel Weinberger. Foto:Zgoll

Schauenburg. Nichts war es mit einer Überraschung in der Fußball-Verbandsliga für Aufsteiger SG Schauenburg: Trotz couragierter Leistung und einiger guter Chancen verloren die Lila-Weißen gegen Spitzenreiter 1. FC Schwalmstadt 1:4 (0:2).

Dabei begannen die Hausherren stark. Nach drei Minuten patzte FC-Schlussmann Sacir Nikocevic, und Tim Lang verfehlte mit Fallrückzieher das Tor nur um Zentimeter. Schauenburg ließ den Favoriten nicht ins Spiel kommen, stand hinten sicher und setzte vorn Nadelstiche. Den Kopfball des ins Team zurückgekehrten Jan-Philip Schmidt hielt Nikocevic (17.).

Auf der anderen Seite musste SG-Schlussmann Islam Bataschev sein ganzes Können zeigen, um einen Freistoß von Sefa Cetinkaya noch an die Latte zu lenken. Kurz darauf hatte die SG weniger Glück: Eine Flanke von Cetinkaya köpfte Jan Henrik Wolf zum 1:0 für Schwalmstadt ein (20.). Als Bataschev gegen Ricardo Seck zu spät kam und eine Torchance verhinderte, hatte er Glück, mit der Gelben Karte davonzukommen. Den Freistoß verwandelte erneut Wolf gegen eine Acht-Mann-Mauer und brachte die nun deutlich überlegenen Schwälmer 2:0 in Führung (40.).

Schauenburgs Versuche, wieder heranzukommen, währten in der zweiten Halbzeit nur zwei Minuten. Dann legte Wolf ab auf Serkan Erdem, und der traf zur Vorentscheidung (47.). In der Folge ließ bei beiden Teams die Konzentration nach. Trotzdem boten sich besonders den Gästen weitere gute Gelegenheiten. Eine davon nutzte Erdem nach einem Konter zum 4:0 (64.). Schmidt vergab die beste Chance der Hausherren frei vor Nikocevic (68.).

Als höflicher Gast präsentierte sich der FC in der Nachspielzeit, als Jannis Lerch mit seinem Kopfball ins eigene Tor den Hausherren den Ehrentreffer schenkte.

„Die beiden ersten Tore für Schwalmstadt kamen aus dem Nichts. Nach dem 0:3 war es eine Kopfsache, da wurden die Beine schwer“, meinte SG-Trainer Jurek Förster.

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