Es geht um den Klassenerhalt

Sechs-Punkte-Spiel: FSV Dörnberg spielt am Sonntag gegen KSV Hessen Kassel II

+
Einsatz fraglich: Ob Timo Dauber (rechts) zu seinem zweiten Einsatz für Dörnberg kommt, ist noch unklar.

Dörnberg. Erneut um wichtige Punkte für den angestrebten Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga geht es für den FSV Dörnberg, der am Sonntag (15 Uhr) beim KSV Hessen Kassel II antreten wird.

Da die Junglöwen einen Kunstrasenplatz zur Verfügung haben, sollte das Spiel auch bei dem für das Wochenende vorhergesagten Schneefall ausgetragen werden.

Beide Mannschaften starteten jeweils mit 3:2-Heimsiegen über Willingen ins neue Jahr. Während sich der FSV damit auf den zehnten Platz bei einem Vorsprung von vier Punkten auf den ersten Abstiegsplatz verbesserte, ist die auf dem vorletzten Platz liegende Regionalligareserve bei elf Punkten Rückstand auf den FSV fast schon zum Siegen verdammt.

Für FSV-Spieler Dennis Dauber ist dieses Spiel ein „Sechs-Punkte-Match“ im Hinblick um den Klassenerhalt: „Wir wollen den 5:3-Hinspielerfolg wiederholen, aber weniger Gegentore als damals kassieren.“ Für Dauber ist dieser Gegner schwer einzuschätzen, da mit einer Verstärkung aus dem Regionalligakader zu rechnen ist. So spielte der KSV II gegen Willingen mit Ingmar Merle.

Das müsse jedoch nicht unbedingt ein Vorteil sein, zumal es mehr auf eine eingespielte Mannschaft als auf starke Individualisten ankomme. Nach der schwierigen Wintervorbereitung zeigte sich Dauber umso zufriedener, dass nach dem 0:1-Pausenrückstand gegen die Upländer am Ende noch ein Sieg heraussprang:

„Das war kein schönes Spiel, aber wir haben uns nach der Pause mehr zugetraut und so verdient gewonnen.“ Ein weiterer Grund zur Freude war für ihn, dass er erstmals mit seinem Bruder Timo in einer Mannschaft zusammenspielte. Viereinhalb Jahre trennen die beiden. Dennis ist 28 Jahre alt, Timo 23. So konnten beide in der Jugend nicht zusammenspielen.

„Timo ist gut am Ball und hat uns im zentralen Mittelfeld sofort geholfen.“

Während Dennis immer für den FSV spielte, zog es seinen jüngeren Bruder in den Süden Hessens, wo er zunächst bei Eintracht Frankfurt in der U17 und U19 Bundesliga spielte, danach im Seniorenbereich in drei Jahren für den Hessenligisten Bayern Alzenau 62 Spiele mit elf Toren bestritt und in der Vorsaison Stammspieler beim SC Hanau in der Landesliga Süd war. „Timo ist gut am Ball und hat uns im zentralen Mittelfeld sofort geholfen. Dafür, dass wir kaum Gelegenheit hatten, uns einzuspielen klappte das Zusammenspiel schon recht ordentlich.“

Ob beide Brüder beim KSV zum zweiten Mal in der Anfangself stehen werden, ist noch fraglich. Timo kränkelt etwas.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.