Fußball-Verbandsliga

FSV Dörnberg und TuSpo Grebenstein trennen sich 2:2

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Doppeltorschütze: Pascal Kemper, hier gegen Luca Trump, rettete Dörnberg im Derby gegen Grebenstein einen Punkt.  

Dörnberg. Vor einer Traumkulisse sah Aufsteiger TuSpo Grebenstein schon wie der sichere Sieger aus, ein Tor von Pascal Kemper in der 88. Minute rettete dem FSV Dörnberg aber noch einen Punkt.

565 Zuschauer ließen sich den Fußball-Knaller im Bergstadion nicht entgehen, sie sahen ein rassiges und phasenweise hitziges Verbandsliga-Derby, das mit einem 2:2 (1:1) endete.

Valentin Plavcic war trotz des späten Gegentores zufrieden mit dem Ergebnis: „Mit dem Remis können wir gut leben“, gab der Grebensteiner Trainer zu Protokoll. Sein Team habe in der zweiten Halbzeit deutlich besser gespielt als in Durchgang eins, doch ein Stürmer wie Kemper sei nun mal nicht so einfach auszuschalten. „Von diesem Mann kann jedes Kind viel lernen.“

Die Gäste hatten große Anlaufschwierigkeiten und sahen sich nach 26 Minuten im Hintertreffen. Kapitän Kemper hatte den FSV in Führung geschossen. Dennis Dauber und Florian Müller leisteten die Vorabeit.

Nur zwei Minuten später zwang Kemper Andre Schreiber zu einer Glanztat. Der TuSpo-Torhüter musste sich mächtig strecken, um das 0:2 zu verhindern.

Grebensteins Tore resultierten aus individuellen Fehlern des FSV. Florian Plettenberg erwischte zum Serienauftakt nicht seinen besten Tag.

Bei einer Rettungstat beförderte der FSV-Verteidiger den Ball direkt vor die Füße von Adrian Schäfer. Der TuSpo-Angreifer ließ sich die Chance nicht entgehen und sorgte mit einem platzierten Schuss für das 1:1 (32.). Der zweite Patzer unterlief ihm Mitte der zweiten Halbzeit, als er nach einer Flanke von Dawid Durward am Ball vorbei trat. Nutznießer war diesmal Ivan Mamusa (63.). Der Mittelfeldspieler schob das runde Leder sicher an Dörnbergs Torwart Marius Schaub vorbei zum 1:2. In den verbleibenden Minuten kämpften die Gastgeber verbissen, rackerten und gaben keinen Zweikampf verloren. Kurz vor dem Abpfiff wurden die Dörnberger für ihren Einsatz belohnt. Kemper war nach einem Diagonalpass von Fabio Welker und auf Vorlage von Dennis Dauber zur Stelle und zum zweiten Mal erfolgreich.

„Das Unentschieden ist ein gutes Omen,“ meinte Dirk Lotzgeselle. „In der vergangenen Saison haben wir auch mit einem Remis losgelegt und den Klassenerhalt geschafft,“ zeigte sich der Dörnberger Trainer keineswegs unzufrieden mit dem einen Punkt.

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