Verbandsliga: Mengsberg zittert aus der Ferne und feiert Reserve

Ein Funken Hoffnung

Banger Blick: Rene Dingel und der TSV Mengsberg haben den Klassenerhalt nicht mehr in der Hand. Foto: Kasiewicz

Mengsberg. Das ist der Nachteil einer Liga mit 17 Mannschaften: Da die Fußballer des TSV Mengsberg bereits 32 Partien in der Verbandsliga absolviert haben, müssen sie aus der Ferne verfolgen, ob es noch zum Klassenerhalt reicht.

Die Blicke richten sich zu den Sportplätzen des BC Sport Kassel (Sa. 15.30 Uhr gegen SV Eschwege 07) und KSV Baunatal II (So. 15 Uhr gegen SC Willingen). Nur wenn die Gastgeber jeweils nicht gewinnen, hätte es die Elf von Trainer Mario Selzer gepackt. „Wir hoffen, dass sich Eschwege und Willingen sportlich fair geben. Einen Funken Hoffnung haben wir, suchen aber sonst die Schuld nur bei uns“, sagt Martin Kubitschko.

Nur ungern denkt der Sportliche Leiter an die Situation vor drei Jahren zurück. Bis zur 75. Minute war der Klassenerhalt damals fast gesichert. Mengsberg führte mit 4:1 gegen Hessen Kassel II (Endstand 4:3), die Konkurrenten TSV Wolfsanger (0:2 in Korbach, Endstand 3:3) und SC Willingen (2:4 in Eichenzell, Endstand 5:4) lagen klar zurück, ehe sie noch am TSV in der Tabelle vorbeizogen.

Auch diesmal werden die Engelhainer die Resultate von dem fremden Plätzen via Liveticker per Handy verfolgen. Denn das Wochenende läuft wie längerfristig geplant. Am Samstag geht’s um 10 Uhr im Garten von Rene Dingel los. Der Kapitän und Mirco Kleinmann laden das Team zum Grillen ein, weil sie eine Wette einlösen müssen. Beide hatten nämlich im Aufstiegsjahr weniger Treffer geschossen als angekündigt. Anschließend werden die Heimspiele der TSV-Reserveteams und vor allem die Meisterschaft der „Zwoten“ in der Kreisliga B 3 gefeiert.

Am Sonntag wird ein Großteil der ersten Mannschaft auf der Neustädter Kirmes den Festzug anschauen. Ab 15 Uhr heißt es dann Daumen drücken für Willingen - sofern nicht schon der BC Sport am Samstag gesiegt haben sollte und der TSV Mengsberg auch im dritten Jahr in der zweithöchsten Amateurklasse die Segel streichen muss. Dass die beiden Endspiele der Konkurrenten an zwei Tagen stattfinden, versteht im TSV-Lager indes niemand. (sbs)

Drei Neue stehen fest

Unabhängig von der Spielklasse laufen die Planungen für die kommende Serie. Julian Schaub (VfB Schrecksbach), Lukas Berneburg (SG Antrefftal/Wasenberg) und Sebastian Losekam, derzeit Spielertrainer bei FC Hessen Neustadt, stehen als Neuzugänge fest. Feststehende Abgänge sind Mike Kleinmann (Spielertrainer SSV Hatzbach), René Schmidt (Hatzbach), Lars Krätschmer (FSV Dörnberg), Florian Spanknebel (SG Antrefftal/Wasenberg) und Gian Luca Sanzone (unbekannt). (bf)

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