Gegen SV Adler Weidenhausen

1. FC Schwalmstadt will schwache Heimbilanz aufpolieren

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Ein Schwalmstädter Hoffnungsträger: Brian Mitchell sind nach seiner Rückkehr in sieben Spielen fünf Tore gelungen. Auch am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Adler Weidenhausen sind seine Treffer gefragt. 

Ziegenhain. Die Adler kommen: Der SV Weidenhausen gastiert als Top-Team der Fußball-Verbandsliga beim 1. FC Schwalmstadt (So. 15 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion). Das ist eine Herausforderung, um die eigene schlechte Heimbilanz aufzupolieren.

Mit nur vier Punkten aus sechs Partien sind die Schwälmer die gern gesehentsten Gastgeber der Liga. Das liegt vor allem daran, dass der FCS Probleme hat, das Spiel zu machen. In Abwesenheit des verletzten Patrick Herpe fehlt ein Zehner mit Ideen. Zumindest bis zur Winterpause muss die Elf von Trainer Atilla Güven, der nach seinen Flitterwochen zurück an die Linie kehrt, mit zwei Sechsern und schnellen Angreifern auskommen.

Immerhin baut Schwalmstadt nun auf zwei treffsichere Stürmer. Leon Lindenthal, der zusammen mit Peter Liebermann zuletzt in der Reserve aushelfen musste und vier Punktspiele in einer Woche absolvierte, hat seine Flaute beendet. Mit fünf Treffern liegt Lindenthal an 14. Stelle der Torjägerliste mit Brian Mitchell. Dafür hat der Rückkehrer nur sieben Einsätze gebraucht und sieht noch Luft nach oben.

Brandner kehrt zurück

„Wir müssen vorne viel verschieben und früh angreifen. Lindi und ich stellen uns jetzt halt auf mehr lange Bälle ein, als wenn Patrick dabei wäre“, sagt der 21-Jährige. Einer, der die beiden schnellen Eigengewächse mit Vorlagen füttern könnte, wäre Vedran Jerkovic. Der Kroate ist nach einer Prellung nebst Einblutung angeschlagen, biss sich dennoch beim 1:1 in Steinbach durch. Für Entlastung könnte Jan Niklas Brandner sorgen, der nach einem Urlaub seit Mittwoch trainiert. Ansonsten ändert sich an der knappen Besetzung im Feld nichts.

Deutlich mehr Möglichkeiten haben die Gäste. Die ohnehin starke Offensive wertet Jan Gerbig weiter auf. Nach auskuriertem Bänderriss hat der Angreifer zwei Einsätze geflogen und zweimal getroffen. Das ist eine Quote, bei der Sören Gonnermann mithalten kann – und das seit Jahren. 200 Tore hat der Ausnahmestürmer seit 2011 in 215 Spielen für die Adler erzielt. Beide waren auch beim jüngsten 3:1 im Derby vor 1000 Zuschauern gegen die SV 07 Eschwege erfolgreich. „Wir wollen dranbleiben“, sagt Trainer Maikel Buchenau.

Hessenliga ist kein Thema

Dran an den Top-Plätzen, ohne dabei einen ernsthaften Gedanken an die Hessenliga zu verschwenden. Das wäre für das Team aus dem Ortsteil der Gemeinde Meißner, das ohne Abwehr-Talent Fabian Assmann (Studium) anreist, aus Sicht von Buchenau zu hoch. Die Ausflüge nach oben des SV Bad Hersfeld und der TSG Wattenbach gelten als mahnende Beispiele. Um das sportlich zu schaffen, müsste Weidenhausen zudem seine Auswärtsbilanz aufpolieren. Nur vier Punkte aus sechs Partien in der Fremde sind ebenso schwach wie die Ausbeute des FCS in Ziegenhain.

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