Trainer Alexis Joker stechen

CSC 03 Kassel besiegt Willingen dank später Tore

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Eng am Mann: Der Kasseler Julian Berninger-Bosshammer (rechts) setzt Willingens Jan Albers unter Druck. 

Der CSC 03 Kassel hat im Heimspiel gegen den SC Willingen eine Serie ausgebaut und eine beendet. Auf dem Kunstrasenplatz Waldauer Wiesen gewannen die Rothosen 4:1 (1:0) und sind in der Fußball-Verbandsliga nun seit sieben Spielen in Folge ohne Niederlage. Und nach sieben Partien ohne Sieg gegen die Willinger feierten sie endlich mal wieder einen Erfolg. Daran hatte auch CSC-Trainer Lothar Alexi seinen Anteil, denn seine Joker stachen in der Schlussphase.

Entgegen seiner Befürchtungen konnte Alexi auf Abwehrspieler Jan Iksal zurückgreifen, während er Routinier Roy Keßebohm durch Simon Probst ersetzen musste. Der machte seine Sache gut.

Es dauerte länger als erwartet, bis sich die Gastgeber auf dem Kunstrasenplatz zurechtfanden – obwohl sie dort auch trainieren. Die Gäste hingegen waren von Beginn an voll da, hätten gut und gerne in Führung gehen können. Allein Regisseur Jan Henrik Vogel und Wirbelwind Florian Heine sorgten ein ums andere Mal für Gefahr. Nachdem Heine zunächst aus spitzem Winkel verzog (21.), platzierte nur eine Minute später Sebastian Butz einen Kopfball an die Latte. Aus dem Nichts die Führung der Gastgeber: Tim Bode hatte sich über links durchgesetzt, flankte scharf und fand Jaroslaw Matys. Der lenkte den Ball mit der Hacke an den Innenpfosten – von dort trudelte dieser zur 1:0-Pausenführung ins Netz (32.).

Gleich nach Wiederbeginn scheiterte Heine aus 16 Metern knapp. Kurz darauf entzog er sich dem Zugriff der Abwehr und glich eiskalt aus zehn Metern zum verdienten 1:1 aus (54.). Jetzt stand die Partie auf Messers Schneide. Beide Teams erspielten sich Möglichkeiten, die besten für die Gastgeber vergaben Maximilian Werner und Probst mit seinem Kopfball nach Flanke von Daniel Beyer.

Aber dann wechselte Alexi mit Manuel Schmidt und Brian Mitchell den Sieg ein: Zunächst traf Schmidt aus elf Metern zum 2:1 (84.). Kurz darauf hatten die Rothosen Glück, als Raphael Mütze nur die Latte traf (89.). In der Nachspielzeit schickte Karim Kouay den eingewechselten Mitchell auf die Reise. Er erzielte das 3:1 (90.+1). Die Entscheidung.

„Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen erfahrenen und immer brandgefährlichen Gegner“, war Alexi erleichtert. „Phasenweise hat das mein Team aber gut gemacht und am Ende auch noch getroffen.“ Werner machte mit dem 4:1 (90. + 3) den gelungenen Auftakt in die Restrunde perfekt.

CSC: Rudolph - Beyer, Probst, Iksal, Bode - Berninger-Bosshammer, Reuter - Werner, Steinhauer (78. Kouay), Matys (77. Schmidt) - Salkovic (77. Mitchell) Willingen: Schirk - Kroll, Mütze, Keindl, Albers - Bott, Schumann (77. Kuhnhenne) - Heine, Vogel, Müller (31. Teipel) - Butz

SR:Hein (Hünfeld) - Z.: 45

Tore: 1:0 Matys (32.), 1:1 Heine (54.), 2:1 Schmidt (84.), 3:1 Mitchell (90.+1), 4:1 Werner (90.+3).

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