Heute gilt´s für Siemers-Elf

Verbandsliga-Aufsteiger braucht Sieg gegen Türkgücü

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Gute Erinnerung: Zuletzt gewann die SG Hombressen/Udenhausen 3:1 gegen Türkgücü. Ähnlich aufmerksam wie damals müssen Michel Hecker (links) und Jonas Krohne auch diesmal sein und dürfen Naci Kara uns seine Mitspieler nicht zur Entfaltung kommen lassen. 

Bereits am heutigen Mittwoch steht der nächste komplette Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Nord auf dem Programm.

Dann empfängt die SG Hombressen/Udenhausen den Mitaufsteiger SV Türkgücü Kassel um 19 Uhr in Udenhausen. Wir haben Fragen und Antworten zum ersten Heimspiel nach dem Aufstieg zusammengestellt.

Wie verlief der Saisonstart?

Die Vereinigten sind sozusagen auf dem aufsteigenden Ast. Nach einer 1:3-Niederlage in Willingen folgte ein 2:2 in Melsungen. Auffällig dabei, dass die SG sich jeweils um ein Gegentor verbesserte und einen Treffer mehr erzielte. Wenn es so weiter ginge, wäre der erste Dreier sicher. Die Kasseler Nordstädter hatten am Sonntag spielfrei, sind also etwas ausgeruhter. Das erste Spiel verloren sie zuhause gegen Johannesberg mit 0:3.

Wer hat den jüngeren Kader?

Hier kommt eine Überraschung. Der SV Türkgücü hat seinen Kader nochmal verjüngt und geht nun mit einem Durchschnittsalter von knapp über 23 Jahren in die Saison, sogar etwas unter dem der Reinhardswaldvereinigten.

Wie waren die bisherigen Duelle der SG mit Türkgücü?

Hier spricht die Statistik für die Gastgeber. Beide Mannschaften kennen sich ja aus der Gruppenliga. Jetzt empfängt der Meister der Vorsaison den Vize. Der SV brauchte nur zwei Jahre von der Kreisoberliga in die Verbandsliga und die Vereinigten drei Spielzeiten. In den vier Duellen in der Gruppenliga behielt die SG dreimal die Oberhand.

Wie sehen die Vereinigten die Ausgangslage?

Bei der SG ist man mit dem Saisonstart nicht ganz zufrieden. Um die Ziele zu erreichen, sollte nach zwei Spielen mehr als nur ein Punkt auf der Habenseitee stehen. Aber aus dem Chancenplus in Melsungen sprang nicht der erhoffte erste Sieg heraus. Deswegen ist heute eine Sieg Pflicht und die Siemers-Elf stehen auch etwas unter Druck. Das ist der Gegner aber auch, der bei einer Niederlage erst einmal ein Dasein im Tabellenkeller fristet. Dass beide mit Druck umgehen können, stellten sie in der vergangenen Saison unter Beweis. Nur: Damals ging es darum, oben zu bleiben. Jetzt ist der Druck da, um nicht unten hängen zu bleiben.

Was macht eigentlich Julian Oberenzer?

Dreimal hat Julian Oberenzer in der Gruppenliga gegen Türkgücü ins Tor getroffen. Doch schon beim letzten Aufeinandertreffen im April diesen Jahres war er nicht mehr dabei. Seitdem fällt er wegen einer Verletzung aus, die er sich in einem Spiel der zweiten Mannschaft zugezogen hat.

Welche Schwachstellen sieht SG-Trainer Marco Siemers?

Ganz klar die Defensive. Der Meistertrainer der Vereinigten sieht sich nach den ersten beiden Verbandsligaspieltagen bestätigt. Im Abwehrverhalten besteht Verbesserungsbedarf. Was Siemers schon in der Vorbereitung kritisierte, ist eingetreten: In jedem Spiel gibt es Gegentore. Der einzige Trost ist, dass die SG auf der anderen Seite aber auch in jedem Spiel mindestens ein Tor erzielen. Darauf kann sich Siemers verlassen. Jetzt gilt es, dass die Waage nach 90 Spielminuten sich zugunsten der Offensive neigt. Ansonsten könnte der Überlebenskampf in der Verbandsliga für die SG schon nach dem dritten Spieltag beginnen.

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