Saisonvorschau: Verein will oben mitspielen

Fußball-Verbandsliga: OSC Vellmar hält sein Stammpersonal

Hoffnungsträger: Vellmars Trainer Jörg Müller (vorn) baut auf seine Neuzugänge (von links) Paul Rumpel, Julian Karnowka und Luca Trump.
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Hoffnungsträger: Vellmars Trainer Jörg Müller (vorn) baut auf seine Neuzugänge (von links) Paul Rumpel, Julian Karnowka und Luca Trump.

„Wir möchten schon gern da weitermachen, wo wir im März aufgehört haben und oben mitspielen“, hofft Trainer Jörg Müller, mit seiner Mannschaft an die starken Spiele im Herbst und Winter anzuknüpfen. Denn da lief es rund für die Verbandsliga-Fußballer des OSC Vellmar. Und womöglich verhinderte nur die Pandemie-Pause das Vordringen in die Spitzengruppe.

Vellmar - Allerdings ist der Kader des OSC seither schmaler geworden. „Die Planung ist daher auch noch nicht abgeschlossen. Einen Angreifer und einen Abwehrspieler könnten wir noch gut gebrauchen“, sagt Müller. „Immerhin“, erklärt er weiter, „haben wir das Stammpersonal gehalten.“ Und schließlich sei „das  Geld bei den Vereinen in Corona-Zeiten auch nicht mehr geworden“. Neben drei jungen Neuzugängen kehrte Marko Utsch von der SG Calden/Meimbressen zurück. Einige ihrer Abgänge hätten die Vellmarer gern gehalten. Müller äußert aber Verständnis: „Die meisten von ihnen bekamen eben nicht so viele Spielanteile wie erhofft.“

Personell in die Bredouille geraten könnte der OSC ohne weitere Verstärkungen angesichts des straffen Programms mit großer Spieldichte. Müller glaubt, über die Variationsmöglichkeiten zu punkten. „Enes Glogic, der auch weiter dem Trainerstab angehört, Linor Demaj und Egli Milloshaj können sowohl vorn als auch im Mittelfeld eingesetzt werden. Daher sind wir flexibel und können verschiedene Systeme spielen“, sagt er.

Schwer einschätzen kann der Trainer die Kräfteverhältnisse der Liga: „Da ist in der lange Pause vieles durcheinandergewirbelt worden. Mit Hünfeld und Flieden sind zwei potente Mannschaften raus, mit Lichtenau ein starker Neuling gekommen.“ Um die gewünschte erfolgreiche Rolle zu spielen, sollten sich die Vellmarer nicht wie vor einem Jahr einen durchwachsenen Start leisten. „Die Trefferquote muss dazu noch besser werden und wir dürfen bei Ballverlusten nicht wieder so anfällig gegen Konter sein“, nennt Müller die Hauptmängel.

Bei allen Gedanken an die sportlichen Belange treibt den Lehrer aber etwas anderes mindestens genau um. „Ich halte die Luft an und hoffe, dass alles gut geht und wir wirklich Anfang September spielen können. Wenn wir durch Corona immer mal wieder aussetzen müssten, wäre das für den Amateursport ein enormes Problem“, betont Müller, „das treibt mich um.“ (Wolfgang Bauscher)

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