Anstoß Samstag, 15 Uhr

FSV Dörnberg gegen Schwalmstadt zum Gewinnen verdammt

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Keine leichten Zeiten: Tobias Gunkel (links) muss mit Dörnberg die Wende schaffen nach zuletzt fünf Spielen ohne Punktgewinn.

Dörnberg. Die unglückliche 3:4-Niederlage gegen Neuhof will der FSV Dörnberg schnell vergessen machen und am kommenden Sonntag seine schon länger anhaltende Durststrecke beenden.

Dann erwartet das Lotzgeselle-Team den 1.FC Schwalmstadt im heimischen Bergstadion. Anstoß: 15 Uhr. 14 Spiele hat der Verbandsliga-Aufsteiger inzwischen absolviert. Noch zwei sind es bis zum Abschluss der Hinrunde. Gelingt in den nächsten beiden Partien die maximale Ausbeute, so käme man zur Serienhalbzeit auf 19 Punkte. Das wäre einer weniger als ausgegeben worden war. Aber für Trainer Dirk Lotzgeselle ist die Bilanz zum Ende des Jahres wichtiger. „Dann wollen wir 22 bis 25 Punkte auf dem Konto haben.“

Der Anfang soll am Sonntag gegen Schwalmstadt gemacht werden. Der 1. FC steht mit 18 Punkten auf dem elften Rang. „Das ist eine erfahrene Mannschaft, die auch schon höherklassig gespielt hat“, weiß der Trainer, dass es wiederum keine einfache Aufgabe werden wird. „Aber nun sind wir langsam zum Gewinnen verdammt“, sagt der Coach. denn niemand in der Habichtswald-Gemeinde will über Winter im Tabellenkeller stecken bleiben.

Lotzgeselle hofft darauf, dass sich insbesondere die Abwehr findet. Denn wenn sein Team gegen jedes andere immer für Tore gut ist, so nützt das nichts, wenn man selber stets eines mehr einfängt. So wie vergangenen Sonntag, als Neuhof Sekunden vor dem Abpfiff noch die 4:3-Führung gelang.

Da könne man zwar von „ganz viel Pech reden“, aber dass ein gegnerischer Stürmer in solch einer Situation aus 25 Metern so frei zum Schuss kommt, „darf einfach nicht passieren.“

Zugute hält der Trainer seiner Abwehr, dass sie während der gesamten Saison noch nicht zweimal hintereinander in derselben Formation auflaufen konnte. Jedem sei klar, dass Abstiege und Aufstiege in der Abwehr entscheiden werden, weiß der Trainer.

Deshalb sei es wichtig, dass Konstanz in die Viererkette und die Sechser davor komme.

Der Trainer hofft, dass bis zum Sonntag Dominik Richter fit und Sebastian Plettenberg wieder dabei ist. Hinter dem Einsatz von Philipp Schnegelsberg steht indes noch ein Fragezeichen. Allerdings könne man bei Heimspielen auf Spieler der Zweiten leichter zurückgreifen.

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