Verbandsliga: Melsungen ohne Ruppert, Michel und Haas gegen Torfabrik Rothwesten

Gibt’s Chili zum MFV-Rekord?

Wieder alles im Griff: So wie hier in der vergangenen Saison gegen den Sander Dennis Enzeroth (r.) möchte sich Melsungens Henrik Heinemann auch gegen Rothwesten in Szene setzen. Foto: zih/nh

Melsungen. Die einen (Melsunger FV) spielen seit 2010 in der Fußball-Verbandsliga, die anderen (TSV Rothwesten) seit 2013. Etabliert sind beide längst, jedoch standen sie sich noch nie in einem Verfolgerduell gegenüber. Am Samstag (14.30 Uhr, Freundschaftsinsel) wollen beide nun an eine besondere Serie anknüpfen.

Fünf Siege bei 29:3 Toren - der Tabellenfünfte TSV war zeitweise die Mannschaft der Stunde. Allerdings: zuletzt verlor das Team des neuen Trainers Gerhard Siewert (löste Patrick Klein ab) mit 1:5 gegen Adler Weidenhausen. „Vielleicht hat das denen einen kleinen Dämpfer gegeben. Es wird wie in den bisherigen Spielen gegen Rothwesten auf Kleinigkeiten ankommen“, glaubt Sascha Beetz.

Melsungens Spielertrainer und sein Kollege Timo Rudolph müssen indes improvisieren. Neben den Langzeitverletzten Kevin Hermansa und Christoph Grunewald, der am Dienstag erfolgreich nach einem Kreuzbandriss operiert wurde, fehlt dem Liga-Sechsten Philipp Ruppert (Gelb-Rot-Sperre). Der einzig gesetzte Innenverteidiger also. Gefragt ist wieder Coach Rudolph, neben dem wohl Kapitän Hendrik Schmidt aus dem defensiven Mittelfeld zurück gezogen wird. An dessen Stelle könnte Alex Schmidt als Sechser beginnen, dafür Maximilian Lohne den rechten Verteidiger geben.

Gleich zwei Optionen weniger werden es wahrscheinlich für den MFV-Angriff. Carlos Michel droht aus beruflichen Gründen auszufallen, Marvin Haas muss für die A-Jugend auflaufen. „Immer, wenn es personell so eng war, haben wir uns besonders zusammen gerissen und Gas gegeben“, mimt Henrik Heinemann den Mutmacher. Ein Tor des Rechtsaußen wäre dabei die halbe Miete. Denn vier Treffer hat der Ex-Spangenberger in dieser Saison markiert - alle diese Spiele gewann der MFV.

„Rothwesten ist ein ekliger Gegner, weil sie kämpferisch ganz stark sind. Ein frühes Tor wäre gut für uns, dann können wir unsere Konterstärke ausspielen“, weiß Heinemann. Und würde nur allzu gern den siebten Heimsieg in Serie feiern. Nicht nur, weil das Vereinsrekord wäre. Sondern auch, weil er am Samstag 26 Jahre alt wird und für die „dritte Halbzeit“ zusammen mit seiner Mutti Chili con Carne vorbereiten wird und auch Kaltgetränke organisierte hat. (sbs)

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