Maiterth gleich umstrittenes Führungstor der Gäste aus

Grebenstein und Weidenhausen trennen sich 1:1

Einsatz: Mario Bajo vom Tuspo Grebenstein steigt nach einer Ecke hoch und versucht den Ball zu erreichen. Weidenhausens Torwart Veit Hildebrand kann das Spielgerät aber wegfausten. Foto: Rieß

Grebenstein – Den ersten Punkt eroberte der TuSpo Grebenstein im dritten Anlauf in diesem Jahr in der Fußball-Verbandsliga. Gegen den Tabellenneunten SV Adler Weidenhausen gab es ein leistungsgerechtes 1:1 (1:1).

Eigentlich wollten beide Mannschaften mehr holen in dieser Partie, doch in vielen Situationen verkrampften sie und so kam doch ein ziemlich zerfahrenes Spiel zustande. Wie gut der Verbandsligafußball sein kann, blitzte einmal bei den Gastgebern auf. Der Ausgleichstreffer zum 1:1 war wie aus dem Lehrbuch. Schnelles Umschalten bei den Grebensteinern auf die Außenposition zu Manuel Frey, der zu Steffen Fried an die Grundlinie durchsteckte, dessen Flanke in die Mitte verwertete Erik Maiterth energisch zum 1:1-Ausgleich eine Minute vor dem Pausenpfiff. Ob der TuSpo mit einer Führung in die Kabine gegangen wäre ist zumindest fragwürdig, denn das 1:0 für den SV war der Aufreger des Spiels. In der 42. Minute stand der eingewechselte Christian Steinmetz muterseelenallein vor dem Tor, aber ein Abseitspfiff ertönte nicht, was die Platzherren erzürnte.

„Im Hinspiel durch einen unberechtigten Elfmeter in der Schlussminute verloren und nun so was“, war der Grebensteiner Jörg Drube nicht gut auf den Unparteiischen Marcel Rühl zu sprechen, doch der hatte auch kein Zeichen von seinem Assistenten bekommen, dass irgendetwas irregulär gewesen wäre.

Für TuSpo-Coach Valentin Plavcic war die Reaktion seiner Mannschaft ein positives Signal, dass sie nach dem Rückstand sofort wieder die Initiative übernommen habe und gleich zum Ausgleich kam. In der zweiten Halbzeit habe seine Mannschaft überhaupt keine Torchance der Adler mehr zugelassen. Gegen eine Mannschaft, die genau so viele Treffer wie der Tabellenführer erzielt hat, sei dies beachtlich.

An dieser ungewohnten Offensivschwäche hatte auch Weidenhausens Coach Maikel Buchenau einiges auszusetzen. „Das war einfach zu wenig Durchschlagskraft in einer eher mäßigen Begegnung“, gab Buchenau zu Protokoll.

Eine richtige Druckphase konnte keine der beiden Mannschaften aufbauen. Das Geschehen ging viel vor den Strafräumen hin und her. Nach 17 Minuten musste TuSpo-Schlussmann Andre Schreiber einen Freistoß von Jan Gerbig entschärfen. Außerdem gab es noch eine Kopfballchance für die Gäste durch Martin Schäfer (35.). Für die Grebensteiner wurde eine Torchance im ersten Durchgang für Leon Ungewickel (19.) und ein Alleingang von Erik Maiterth (51.) nach dem Seitenwechsel notiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.