Verbandsliga: 1. FC Schwalmstadt vor Kellerduell mit dem SV Neuhof – Gerstung zurück im Kader

Güven: „Es geht um den Verein“

Wohl wieder im Tor: Schwalmstadts Routinier Steffen Völker, der hier einen Schuss von Bad Sodens Marco Di Maria pariert, ist mit dem FCS gegen den SV Neuhof gefordert. Foto: Hahn

Ziegenhain. Es gibt einfachere Aufgaben. Leichtere Momente, um sein Heimspiel-Debüt als Trainer eines Fußball-Verbandsligisten zu feiern. Atilla Güven bestreitet seines im Kellerduell mit dem SV Neuhof (So. 14.30 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion).

„Es geht nicht um mich oder persönliche Wünsche. Es geht um den Verein und das Bestmögliche für das Team zu zeigen“, betont der 34-Jährige, der seit Montagabend die Interimslösung nach dem Rücktritt von Coach Marco Schwab ist. Für Güven ist’s derweil eine Mammutaufgabe, weil ihm als Trainer der ersten (vier) und zweiten Mannschaft (drei) im November noch sieben Punktspiele bevorstehen. Inklusive Training hat er bis zum 26. November praktisch keinen freien Tag mehr. Sein Ziel: bloß in der Verbandsliga von den Abstiegsrängen fernbleiben.

Dieses Szenario droht bereits am Sonntag für den Fall, dass der FCS gegen Neuhof verlieren sollte. Hoffnung macht, dass Torwart Routinier wieder für Debütant Heinrich Fischer beginnen dürfte. Der Routinier war beim 0:1 gegen Johannesberg wegen Knieschmerzen geschont worden. Gleichwohl bestand der 19-Jährige seine Feuertaufe. Auch Jakob Gerstung (fehlte wegen seines Studiums in Münster) ist zurück im Kader.

Und ein heißer Kandidat für die Startelf. Das flexible Eigengewächs könnte für Maximilian Schuch in der Innenverteidigung beginnen. Denn der Neuzugang bleibt ein Pechvogel. Nachdem sich der Ex-Hersfelder gerade eindrucksvoll zurückgekämpft hatte, hat er nun wegen einer entzündeten Wunde eine Woche Sportverbot erhalten. Keine Alternative stellen Arthur Keil und Mehmet Omerovic dar, die sich beim 0:1 der Reserve gegen den KSV Baunatal U 23 verletzt haben.

Mit Schmerzen denken die Schwälmer zudem ans Hinspiel. Das 2:3 in Neuhof war die erste Niederlage unter der Regie von Schwab – und für die Osthessen die ersten Punkte nach fünf Pleiten bei 4:23 Toren zum Auftakt. „Neuhof ist eine Kämpfertruppe. Da müssen wir so kompakt stehen wie in Johannesberg und dürfen nicht in Rückstand geraten“, sagt Güven. Anschließend feierte das Team um den torgefährlichen Spielertrainer Radek Görner vier weitere Siege und liegt nur noch einen Zähler hinter Schwalmstadt. (sbs)

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