FCS reist ohne Brauroth und Herpe nach Weidenhausen

Verbandsliga: Schwalmstadt-Coach Güven sucht Mix für die Adler

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Szene aus dem Hinspiel: Schwalmstadts Alexander Dietz (links) und Weidenhausens Tim Gonnermann sehen sich am Sonntag mit ihren Teams wieder.

Treysa/Weidenhausen. Die erste Pflicht des Jahres haben die Fußballer des 1. FC Schwalmstadt erfüllt. Das 1:0 gegen den RSV Petersberg setzt Kräfte frei im Abstiegskampf der Verbandsliga.

„Die Stimmung war gut, jetzt ist sie noch besser“, betont Trainer Atilla Güven, der mit dem FCS nun die hohe Auswärtshürde beim SV Adler Weidenhausen nehmen will (So. 15 Uhr).

„Das ist ein eingespieltes Team mit viel Qualität und auf der Höhe seines Schaffens“, lobt Güven den Gegner. Klar, nicht nur die Torjäger Sören Gonnermann (15 Treffer) und Jan Gerbig (12) gilt es zu beachten. Auch Kim Soohoon (7), der beim FSV Wacker Nordhausen zum Regionalliga-Kader zählte, scheint für höhere Aufgaben geeignet. Als Tabellenfünfter fliegen die Adler wie schon in den drei Runden zuvor unmittelbar hinter den Spitzenteams der Klasse.

Da ist es bitter für Güven, dass er seine erfolgreiche Mannschaft auf zumindest zwei Positionen umbauen muss. Timo Brauroth, der eine glänzende Rückkehr auf der Sechs gefeiert hatte, weilt aus beruflichen Gründen in England. Alexander Bach, gegen Petersberg bereits eingewechselt, und Dennis Huber streiten vor allem um den Platz neben Peter Liebermann. Dagegen ist die Viererabwehrkette mit Alexander Dietz, Fabian Seck, Vedran Jerkovic und Ricardo Seck gesetzt.

Mit Maximilian Schuch (Aufbautraining), Jakob Gerstung (steigt nach Klausuren am 9. März ins Training ein) und Julian Ide, der aufgrund seines Studiums nur freitags trainieren und vorerst für die Zweite eingeplant ist, ist bei drei Defensiv-Strategen Geduld gefragt. Im Angriff sind die Plätze hart umkämpft. Schuld daran ist Kapitän Patrick Herpe, der sich eine unnötige Gelb-Rote Karte nach dem Heimsieg einhandelte.

„Wir müssen einen Mix aus Angreifen und Abwarten finden“, sagt Güven, der seinen Offensivkräften Pausen gönnt. Mehr als ihm lieb ist hat davon derzeit Leonard Freund, der nach seinem Startelf-Debüt grippegeschwächt auszufallen droht. Möglich, dass Alexander Fey und Jan Niklas Brandner zusammen mit Leon Lindenthal und Brian Mitchell wirbeln dürfen. Bei einem starken Gegner, bei dem sich der FCS immer auszeichnen konnte. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden ist Schwalmstadt in Weidenhausen noch ungeschlagen.

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