Verbandsliga: Mengsberg trifft auf besser platzierte Junglöwen

Hält die gute Form an?

Seine Zweikampfstärke ist gefordert: Mengsbergs Daniel Hainmüller (re.), hier gegen Baunatals Samuel Melake. Foto: Hahn

Mengsberg. Eine reizvolle Partie steht für die Verbandsliga-Fußballer des TSV Mengsberg am Sonntag ab 16 Uhr an. Dann kommt der KSV Hessen Kassel II zu den Engelhainern.

Es ist wenig überraschend, dass sich das zu erwartende Kräfteverhältnis auch im aktuellen Tabellenstand abbildet: Die Gäste aus der nordhessischen Metropole mit Kapitän Jens Wörner an der Spitze auf einem sicheren siebten Tabellenrang mit 31 Punkten. Die Kicker vom Mengsberger Engelhain um Routinier Daniel Hainmüller benötigen dagegen im Kampf um den Klassenverbleib in Hessens zweithöchster Spielklasse mit aktuell nur 16 Zählern noch weitere Erfolge. Die sich vor allem in den vergangenen drei Spielen eingestellt hatten, als es zwei Siege und ein Remis zu feiern galt. Doch das war vor fast vier Monaten.

So darf man gespannt sein, welches von beiden Teams nach reichlich Training und wenig Spielpraxis am besten aus den Startlöchern kommt. Und Mike Kleinmann hat auch ein Rezept: „Wir müssen kompakt stehen, die Räume eng machen und den Spielfluss des Gegners möglichst früh stören“, stellt sich der spielende Co-Trainer des TSV auf eine mit viel Einsatz geführte Partie ein. Bei der Peter Popielarz nicht mitwirken kann. Der Mittelfeldspieler hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. Dennoch ist die Zielsetzung für den Aufsteiger klar: „Wir müssen zu Hause punkten und nur auf unsere Leistung schauen“, fordert Trainer Mario Selzer.

„Wir erwarten einen kampfstarken Gegner, der sich mit diesen Tugenden bereits beim 2:2-Unentschieden in der Hinrunde einen Punkt redlich verdient hat“, erklärt KSV-Trainer Karl-Heinz Wolf vor der Fahrt in den Neustädter Ortsteil. Damals trafen Mirco Kleinmann und Philipp Kloske zur 2:0-Führung für den TSV, Yeon Woon Jung und Mike Feigenspan für die Gäste zum Ausgleich. Der Gäste-Coach kennt sich gut aus in der heimischen Umgebung. Ist sein Name doch untrennbar verbunden mit den Erfolgen des SC Neukirchen in der Regionalliga während der neunziger Jahre. Die Gäste absolvierten eine gute Vorbereitung und reisen optimistisch an. Zudem stehen dem Trainer mit Mergim Hajzeraj und Routinier René Ochs zwei weitere Alternativen zur Verfügung. (zkv)

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