FCS: In Neuhof mit Herpe, Seck und Cetinkaya

Verbandsliga: Hauer appelliert an „Grundtugenden“

Ricardo Seck

Schwalmstadt. Das saß. Und musste, so Trainer Harald Hauer, „erstmal verarbeitet werden“. Eine 0:4-Niederlage gegen Willingen nämlich, die dem 1. FC Schwalmstadt den Verbandsliga-Auftakt verhagelt hatte. Also gilt es nun so schnell wie möglich die Kurve zu kriegen, um im zweiten Spiel beim SV Neuhof (So. 15) „besser aufzutreten“ (Hauer).

Besser muss, so der FCS-Coach, besonders das Zweikampfverhalten und die Laufbereitschaft werden: „Es fehlte gegen Willingen an den Grundtugenden.“ Als Ausrede ließ der Schweigert-Nachfolger weder die kaum vorhandene Vorbereitung („Damit mussten die anderen auch klar kommen“) noch den Ausfall einiger Leistungsträger (beispielsweise Kapitän Steven Preuß) gelten. Trotzdem ist natürlich klar, „dass der Findungsprozess der Mannschaft noch keineswegs abgeschlossen ist.“

Immerhin: Beim heimstarken Aufsteiger der letzten Saison bahnt sich personell auch „ohne Drei“ (Preuß, März, Kaquiri) eine leichte Entspannung an. Der frisch vermählte Ricardo Seck kehrt ins Team zurück und will sofort wieder die Außenbahn beleben, Patrick Herpe, Sefa Cetinkaya und Brian Mitchel sind Alternativen fürs offensive Mittelfeld. Das spricht für eine 4:4:2-Formation mit Leon Lindenthal und Benedikt Jäckel als Spitzen.

Wichtiger noch als Systemfragen sind Harald Hauer allerdings Einstellung und Teamgeist. Auch im Hinblick auf einen „spielstarken“ und „eingespielten“ Gegner, der optimal in die neue Saison gestartet ist. Mit einem 2:0-Erfolg im Derby beim RSV Petersberg nämlich, der jedoch Neuhofs Sportlichen Leiter alles andere als entzückte. „Das war magere Kost von uns. Da muss in den nächsten Spielen mehr von der Mannschaft kommen“, erklärte Alexander Bär, der auch noch Spielertrainer Radek Görner an der Seitenlinie unterstützt.

Immerhin standen mit den Mittelfeldspielern Mateo Dufnijak, Antonio Antoniev und Stefan Kevgni sowie Angreifer Nikolas Gorgiev vier der fünf Neuzugänge in der Stammelf. Die laut Bär natürlich noch nicht voll integriert sind. Aber durchaus das Potential haben, „das Gesamtniveau der Mannschaft nochmal anzuheben.“ Was die Aufgabe für Schwalmstadt vermutlich noch schwerer macht.(ohm)

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