Heimsieg gegen Eschwege: SSV Sand setzt Höhenflug fort

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Spieler des Tages: Der Sander Steffen Klitsch (rechts) kann vom Eschweger Maximilian Brill nur regelwidrig gestoppt werden, den fälligen Strafstoß nutzt Steffen Bernhardt zum 1:0. Klitsch traf zum 2:0, am Ende behielt Sand mit 3:0 die Nase vorne.

Sand. Der SSV Sand konnte den zuletzt hingelegten Höhenflug in der Fußball-Verbandsliga ungebremst fortschreiben. Auf der heimischen Höhe ließ das Team von Trainer Peter Wefringhaus den SV 07 Eschwege mit 3:0 (2:0) abstürzen.

Wefringhaus war mit der Leistung seiner Mannschaft rundherum zufrieden. „Wir waren über weite Strecken klar spielbestimmend und haben uns dafür zu Recht mit dem Dreier belohnt.“

Eschweges erster Vorsitzender Gerd Hossbach, der für seinen Trainer Rafal Klajnszmit in der Pressekonferenz Rede und Antwort stand, widersprach dem SSV-Coach nicht: „Der Sander Erfolg ist hochverdient, mit dem 3:0 waren wir noch gut bedient.“

Sand baute von Beginn an Druck auf, biss sich jedoch ein um das andere Mal in der gut gestaffelten Gästeabwehr fest. Und fanden die Hausherren doch einmal die Lücke, dann fanden sie in 07-Schlussmann Danny Göhler ihren Meister. Wobei sich die Eschweger aber keineswegs versteckten, sondern immer wieder mit kluger Kontertaktik ihr Glück versuchten. Dabei stellten sie jedoch SSV-Torwart Johannes Schmeer nicht vor nennenswerte Probleme.

Den längst überfälligen SSV-Führungstreffer bereitete der Eschweger Maximilian Brill vor. Er holte nämlich Steffen Klitsch von den Beinen, der umsichtige Unparteiische Carsten Dücker aus Nüsttal zeigte sofort auf den Punkt. Steffen Bernhardt (29.) verwandelte den Strafstoß sicher.

Als sich schon alle auf die Pausenerfrischung einstellten, schlug Steffen Klitsch (44.) zum zweiten Mal zu. Einen Musterpass von Steffen Bernhardt drückte er aus kurzer Entfernung zum 2:0 über die Linie.

Auch nach dem Seitenwechsel behielten die Sander den Fuß auf dem Gaspedal, doch der krönende Abschluss trotz mehrerer Topchancen wollte ihnen nicht gelingen. Und fast wären sie ins offene Messer gelaufen. Bei einem der wenigen Konter fasste sich der Eschweger Kamil Kwiathowski (55.) ein Herz, hielt aus gut 20 Metern einfach einmal drauf, doch Keeper Johannes Schmeer bereinigte die Gefahr bravourös.

Dann hatte Steffen Klitsch erneut einen super Auftritt. Er zirkelte den Ball exakt in den Lauf des Ex-Eschwegers Daniel Wagner (62.), der Torwart Göhler keine Abwehrchance ließ - 3:0.

Vor der Heim-Spitzenpartie am Mittwoch gegen Bad Soden hätten die Sander in der Schlusshalbenstunde den Chancen nach ihr Torkonto erheblich aufstocken können.

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