Verbandsliga: Schwalmstadt möchte positiven Trend gegen Rothwesten bestätigen

Herausforderung Geisler

Spektakulär: Hier setzt Ricardo Seck im Pokalspiel in Asterode im vergangenen Sommer zum Fallrückzieher an und visiert nun gegen Rothwesten den nächsten Sieg mit dem FCS an. Foto: Kasiewicz/nh

Treysa. Die Torfabrik der Liga kommt! Im Verfolgerduell der Fußball-Verbandsliga hat der 1. FC Schwalmstadt den TSV Rothwesten zu Gast, dem in 20 Spielen schon 55 Treffer gelungen sind (Sa. 16 Uhr, Treysa Kunstrasen).

„Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen. Zudem spielt in Rothwesten der beste Torjäger der Liga“, weiß Hans Schweigert. Damit meint der erfahrene FCS-Coach Andreas Geisler. Der 31-Jährige hat bereits 22 Mal getroffen und wird zur Herausforderung für die Innenverteidiger Fabian Seck und Jannis Lerch.

Im Hinspiel gelang das dem Duo bestens. Da ging Geisler leer aus. Für den FCS reichte es dennoch und vor allem trotz 65 Minuten in Überzahl, weil Kevin Seeger die Rote Karte sah, nicht zum Sieg. Denn nur Sefa Cetinkaya traf und Maximilian Werner gelang kurz vor Schluss das Tor zum 1:1-Endstand. Zuvor hatte Serkan Erdem einen Strafstoß verschossen. „Wir haben da zwei Punkte verschenkt, zudem wurde Kevin Kutzner verletzt. Da ist eine Rechnung offen“, sagt Schwalmstadts Sprinter Ricardo Seck.

Ein 2:2 in Hünfeld und 3:2 gegen Lehnerz II bestätigen, dass der TSV gut aus der Winterpause gekommen ist. „Der Sieg gegen Lehnerz war unser bisher bestes Spiel in dieser Saison“, sagt Kapitän Christoph Herbst. Im Vergleich dazu ist Christian Haldorn wieder dabei. Weiterhin fehlen Alexander Schrenke und Julian Uffelmann.

Auf der Gegenseite sind ebenfalls kaum Änderungen in der Startelf zu erwarten. Einzig bei den Außenverteidigern ist ein Wechsel möglich. Jan-Philipp Trümner war beim starken Auftritt gegen Hünfeld (2:1) zur Pause wegen Schmerzen im Fußgelenk gegen Kevin Kutzner ausgewechselt worden. Eventuell darf der Ex-Waberner nun beginnen.

Immerhin das Lauftraining aufgenommen hat Serkan Erdem nach Achillessehnenschmerzen. Der Mittelstürmer bietet sich als Alternative zu Leon Lindenthal an, dem in den vergangenen beiden Spielen jeweils ein Treffer gelungen war. Damit gilt der 18-Jährige als Sinnbild für seine Mannschaft nach der Winterpause, denn: „Der Trend zeigt nach oben“, lobt Schweigert, der im elften Heimspiel den achten Erfolg mit den Blau-Gelben anpeilt. Wohlwissend, dass die Torfabrik der Liga vor allem auswärts (32 von 55) auf Hochtouren arbeitet und befreit aufspielen kann, weil das Ziel Klassenerhalt als erreicht gilt. (sbs)

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