Verbandsliga: Herbst hält drei Punkte fest

TSV Rothwesten besiegt in einem Kampfspiel den FV Melsungen 1:0

Abgeschirmt: Melsungens Mario Kilian (links) sichert den Ball vor dem Rothwestener Matthias Berthel ab. Foto:Schachtschneider

Rothwesten. Durch einen satten Schuss von Abwehrspieler Kevin Seeger ins lange Eck besiegte der TSV Rothwesten im Spiel der Fußball-Verbandsliga den FV Melsungen verdient mit 1:0 (1:0).

Ein langes Abtasten gab es nicht. Beide Mannschaften waren auf eine schnelle Entscheidung aus. Doch blieb es zunächst bei zwei nennenswerten Chancen: Erst jagte der Fuldataler Christoph Reuter eine Freistoßvorlage von Igor Losic über den Kasten (10.), dann musste Christoph Herbst im Rothwestener Tor bei einem Freistoß von Mario Kilian Kopf und Kragen riskieren (14.). Nach Foul an Maxi Werner, toll eingesetzt von Andreas Geisler, entschärfte Torhüter Sascha Beetz, Melsungens Bester, sowohl den Strafstoß von Reuter als auch den Nachschuss von Geisler bravourös (27.).

Nach einem abgewehrten Eckball kam dann der Ball über Werner zu Seeger. Der fackelte nicht lange und hämmerte das Leder aus halbrechter Position unhaltbar ins lange Eck zur 1:0-Pausenführung für die Fuldataler (39.).

Nach dem Seitenwechsel hätte Sebastian Ullrich den Sack zumachen können, doch er drosch den Ball aus acht Metern nach schöner Vorarbeit von Losic und Geisler über den Kasten (47.).

Nachdem Losic bei einem Konter der Ball versprang (67.), musste Herbst auf der Gegenseite sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss von Carlos Michel zu entschärfen (68.). Nur fünf Minuten später hatten die Gäste Glück, als ein Haldorn-Hammer ans Lattenkreuz klatschte. In der hektischen Schlussphase forderten die Gäste nach Foul an Kilian (83.) vergeblich Elfmeter, dann musste Fuldatals Matthias Berthel mit Gelb-Rot nach wiederholtem Foulspiel vom Feld. Den fälligen Freistoß seines Gegenübers holte wiederum Herbst aus dem Winkel und hielt dem TSV die drei Punkte fest.

Trainer Patrick Klein sah seine Mannschaft als verdienten Sieger: „Wir hatten in keinem guten Spiel die besseren Möglichkeiten.“ Archivfoto: privat/nh

Von Horst Schmidt

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