TSV mit Hesse und Krähling

Verbandsliga: Mengsberg erwartet zum Kellerduell U23 des KSV Hessen Kassel

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Wieder hoch hinaus, und möglichst mit einem Dreier landen will Mengsbergs René Dingel gegen die KSV U23.

Mengsberg. Eine Woche nach der Quälerei auf dem hart gefrorenen Platz in Rothwesten steht für Fußball-Verbandsligist TSV Mengsberg ein Heimspiel auf dem Programm.

Zu Gast ist am Sonntag ab 15 Uhr die U23 des KSV Hessen, die auf dem drittletzten Tabellenplatz rangiert und noch auf den Klassenerhalt hofft.

Am Sonntag wird Mengsbergs personelle Situation entspannter sein als beim 0:1 in Rothwesten, denn Christian Hesse und Maximilian Krähling stehen Trainer Daniel Hainmüller wieder zur Verfügung. Das nutzt Mark Schenk womöglich dazu, im Hinblick auf das nahende Abitur Powi und Mathe zu büffeln anstatt als Innenverteidiger des TSV Mengsberg die Stürmer des KSV Hessen zu stoppen. Vom Debüt des 18-Jährigen in Rothwesten war Hainmüller sehr angetan. Mengsbergs Trainer freut sich schon darauf, den jetzt noch A-Jugendlichen in der kommenden Saison ausschließlich in seinen Reihen zu haben. Derzeit spielt Schenk – sollte es Überschneidungen geben – nämlich in der A-Junioren-Gruppenliga für Eintracht Stadtallendorf, da Mengsberg keine A-Junioren-Mannschaft gemeldet hat.

Jung, ehrgeizig, vernünftig, intelligent: Es sind Akteure wie Schenk, die Hainmüller für den angestrebten Neuaufbau braucht. Und es ist ein Glücksfall für den TSV, dass der Innenverteidiger das Studium der Wirtschaftsmathematik im Oktober im nahen Marburg aufnehmen wird.

Mark Schenk, der in Schwalmstadts Stadtteil Wiera zu Hause ist, hat das zweimalige Hallentraining, das seine Mengsberger Mitspieler in dieser Woche absolviert haben, nicht mitgemacht und stattdessen – so war es schon vor der Saison abgemacht – die Übungsstunden der A-Junioren besucht.

Unterdessen blickt Thorsten Hirdes wieder ein wenig optimistischer auf die restlichen Spiele seiner Mannschaft. Der Trainer des KSV Hessen glaubt, dass der 3:2-Sieg gegen Willingen seiner Mannschaft soviel Auftrieb gegeben hat, dass sie das Unternehmen Klassenerhalt nun mit frischem Mut angeht. Für den KSV – so sagt Hirdes – wäre es wichtig, auch in der kommenden Saison eine Mannschaft in der Verbandsliga zu stellen. „Ansonsten wäre der Sprung in die erste Mannschaft für junge talentierte Spieler viel zu groß“, sagt der KSV-Trainer, der hinzufügt: „Das gilt auch für den Fall, dass die erste Mannschaft in der Hessenliga spielt.“

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