Fußball-Verbandsliga: Junglöwen empfangen Tabellenzweiten SV Steinbach

KSV Hessen sucht Stabilität

Abendteuerlich unterwegs: Die Spiele der Junglöwen versprachen zuletzt immer viele Tore. Tobias Bredow (links) kehrt nach einem Spiel Pause wieder in den Kader zurück. Hier ist er im Luftduell mit Schwalmstadts Peter Liebermann. Archivfoto: Hahn

Kassel. Die Wochen der Wahrheit gehen für Fußball-Verbandsligist KSV Hessen Kassel II in die nächste Runde. Nach der denkwürdigen 4:5-Niederlage bei der ambitionierten SG Bad Soden kommt am zwölften Spieltag der aktuelle Tabellenzweite SV Steinbach zu den Junglöwen, die in der Woche darauf beim derzeitigen Vierten Lehnerz II antreten. Anpfiff des Topspiels gegen die Steinbacher ist am Sonntag um 15 Uhr auf der Sportanlage Giesewiesen

Seinen dritten Ballkontakt hatte Christoph Winterhagen in Bad Soden nach acht Minuten, als er nach dem 0:3 den Ball aus dem Tor holte. „Wir haben klar angesprochen, dass es so nicht funktioniert“, sagt der KSV-Schlussmann. „Wir müssen mal von der ersten bis zur 90. Minute konzentriert durchspielen.“ Während die Kasseler in den ersten acht Partien, von den sie keine verloren, fast immer nach der Pause mehrere Gänge zurückschalteten, unterlagen sie in den letzten beiden Partien, weil sie jeweils die erste Hälfte verschliefen.

„Gegen die offensivstarken Steinbacher müssen wir hinten erst einmal den Laden dichtmachen. Nach vorn geht ja bei uns immer etwas“, sagt der 29-jährige Winterhagen und ist damit auf einer Linie mit seinem Trainer.

„Wir müssen mal von der ersten bis zur 90. Minute konzentriert durchspielen.“

Christoph Winterhagen

„Wir müssen, was unser Defensivverhalten betrifft, wieder in die Spur kommen. Mit sechs Auswärtstoren in den letzten beiden Spielen kann man durchaus vier oder sogar sechs Punkte holen. Für uns gab es dagegen null“, verdeutlicht Thorsten Hirdes. Während der Einsatz der zuletzt angeschlagenen Andrej Cheberenchuk, Muhammed Gülsen und Usmon Mobarak weiterhin fraglich ist, kehren mit Tobias Bredow und Nael Najjer zwei wichtige Akteure in den Kader zurück. „Wir wollen uns nicht den guten Start kaputt machen“, fordert Hirdes eine deutliche bessere Verteidigungsleistung. Damit will der Junglöwen-Trainer auch seinem Torwart solche Gefühle wie zuletzt beim Gang in die Halbzeitpause beim Stand von 0:5 ersparen. „Das war peinlich. Ich habe mich wirklich geschämt“, sagt der gebürtige Rheinländer Winterhagen.

Von Sebastian A. Reichert

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.