Verbandsliga: Aufsteiger Schauenburg empfängt Spitzenreiter Schwalmstadt

Hischemöller hofft auf Coup

Entschlossen ans Werk: Schauenburgs Torwart Daniel Hischemoeller (links) will hier Hessen Kassels Rolf Sattorov vom Ball trennen. Archivfoto: Schachtschneider

Schauenburg. „Das wäre der Hammer, wenn wir gegen Schwalmstadt für eine Überraschung sorgen könnten“, sagt Daniel Hischemöller, Torwart des Fußball-Verbandsligisten SG Schauenburg, vor dem Nordhessen-Derby. Der Aufsteiger empfängt den Hessenliga-Absteiger und Tabellenführer auf der Goldbergkampfbahn in Elgershausen (Sonntag, 15 Uhr).

„Am ehesten können wir Schwalmstadt mit Kontern überwinden. Das hat das 4:3 gegen Willingen gezeigt, als sie zweimal zurücklagen“, erklärt der seit den Bambini für die Lila-Weißen spielende 25-Jährige und stellt klar: „Schwalmstadt ist eindeutiger Favorit. Unser Ziel muss sein, so lang wie möglich die Null zu halten.“

Hoffnung macht dem Vorletzten (16./8:29/4), dass gegen den 1. FC Schwalmstadt (1./27:14/22) die Angreifer Jan-Philipp Schmidt und Hendrik Bestmann nach ihrem Urlaub wieder dabei sind. Vorn müsse der Aufsteiger seine Chancenverwertung verbessern, sagt Hischemöller: „Vor allem beim 0:2 gegen Hersfeld haben wir viele Möglichkeiten vergeben.“

Der Student der Elektrotechnik ist optimistisch, dass es „nach und nach noch besser“ läuft. Eine Lehre aus den ersten Spielen sei zum Beispiel, dass das Team nach einem Rückstand nicht resignieren und den Gegner zu weiteren Treffern förmlich einladen dürfe.

„Bin in engen Spielen nervöser als bei einem 0:4-Rückstand.“

Daniel Hischemöller

In Bezug auf die eigenen Leistungen ärgert Hischemöller, dass er seine jeweils besseren Tage bei klaren Niederlagen erwischte. Dagegen machte er in den knapper ausgegangenen Spielen zwar keine größeren Fehler, aber trumpfte eben auch nicht entscheidend auf.

„Natürlich bin ich in engen Spielen nervöser als bei einem 0:4-Rückstand“, sagte der 25 Jahre alte Schlussmann. „Aber die Nervosität ist dann eher hilfreich, um die Konzentration hochzuhalten.“

Die Aufmerksamkeit gilt es für den Neuling auch gegen Schwalmstadt bis zum Abpfiff hochzuhalten. Der FCS erzielte zuletzt sechs von elf Toren in der Schlussviertelstunde und entschied die jüngsten drei Partien durch Treffer in den letzten drei Minuten. Hischemöller würde sich freuen, wenn er der SG gegen den Liga-Primus mit Paraden kurz vor Schluss einen Punktgewinn ermöglichen könnte.

Von Sebastian A. Reichert

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