Verbandsliga: 1. FC Schwalmstadt will Start veredeln – CSC 03 fehlt Spielpraxis

Hoffnung bei Liebermann

Sehen sich in Ziegenhain wieder: Karim Kouay (am Ball) mit CSC 03 Kassel und Schwalmstadts Kevin Kutzner, hier in einer Szene aus dem Vorjahr. Foto: Kasiewicz

Ziegenhain. Die Hoffnung im Lager des 1. FC Schwalmstadt ist groß. Darauf, den ordentlichen Start in der Fußball-Verbandsliga mit einem Erfolg gegen den CSC 03 Kassel (heute 19 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion) veredeln zu können. Und darauf, dass Peter Liebermann erstmals in dieser Runde mitwirken kann.

„Wir gehen bei Peter kein Risiko ein. Aber Intervall-Läufe hat er zuletzt ohne Schmerzen verkraftet“, sagt FCS-Coach Marco Schwab zu dem Leistungsträger, der nach einer starken Vorbereitung nun als Sechser das Spielvermögen des FCS steigern soll. Eine Wadenverhärtung hatte ihn beim 1:0 in Mengsberg und 2:2 gegen den TSV Rothwesten zum Zuschauen verurteilt.

Dafür verdienten sich mehrere Jungspunde erste Sporen in der Verbandsliga: Maximilian Schuch über 90 Minuten als Innenverteidiger, Arthur Keil als Linksverteidiger immerhin eine Stunde lang gegen Rothwesten. Beide zur Zufriedenheit ihres Trainers und beide unterstützt von Fabian Seck, der die Debütanten aus der Zentrale führte.

Als Joker feierte Stürmer Andre Karl ebenso seine Saisonpremiere wie Mario Wörmann. Im Falle des Torwarts allerdings aus Mangel an Alternative. „Ich bin kein Freund davon, dass man gleich spielt, wenn man aus dem Urlaub kommt“, sagt Schwab. Doch weil Steffen Völker nach seiner starken Vorstellung inklusive gehaltenem Elfmeter gegen Mengsberg Schmerzen an der Leiste hatte, durfte sich der Ex-Lohfeldener beweisen – und dürfte auch gegen den hochgehandelten CSC 03 zwischen die Pfosten rücken.

Dessen Gegenüber ist der 34-jährige Alexander Bartuli, der den Vorzug vor Tobias Klöppner (39) erhalten dürfte. Der wiederum wurde mit dem KSV Baunatal Hessenliga-Meister, spielte in der Regionalliga und war bei den VW-Städtern auch Co-Trainer. Vor zwei Jahren hatte Klöppner seine Karriere eigentlich beendet. Dann machte ihm aber Trainer-Fuchs Lothar Alexi den damaligen Gruppenligisten schmackhaft.

Jetzt sind die Kasseler mit einem 0:2 beim SSV Sand gestartet. Anschließend fiel für Kapitän Karim Kouay und Co. der Vergleich mit Kaufungen ins Wasser. Jaroslaw Matys und Thomas Müller fallen zudem weiter aus. „Ich hätte mir ein etwas komfortableres Auftaktprogramm gewünscht. Aber durch den Ausfall starten wir mit drei schweren Auswärtsspielen“, sagt Alexi. (sbs)

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